Appell zur globalen Solidarität

Coronavirus: Dringender Spendenaufruf

09.07.2020
Das Coronavirus hält die Welt in Atem und sorgt für großes Leid. Insbesondere im Globalen Süden drohen verheerende Folgen. Hoffnungszeichen e.V. baut seine medizinische Fürsorge v.a. in Ostafrika gezielt aus. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 - Verursacher der Lungenkrankheit Covid-19 - im Querschnitt. Seit Dezember 2019 verbreitete sich der Erreger zunächst in der chinesischen Stadt Wuhan, und in der Folge weltweit. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte seine Ausbreitung am 11. März 2020 zur Pandemie.

Jeder von uns spürt die Auswirkungen des höchstgefährlichen Coronavirus. Weltweit sind nach Zahlen der WHO bereits 11,9 Mio. Erkrankungen am neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 bestätigt und 545.000 Menschen sind in Verbindung mit der von ihm verursachten Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Nach Industrienationen wie Italien und Spanien sind derzeit insbesondere lateinamerikanische Länder schwer von der Pandemie betroffen. "In diesen Tagen möchten wir unseren Blick auch gen Afrika richten", so Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt, "denn in den ärmsten Regionen des afrikanischen Kontinents könnten die Folgen noch verheerender sein - viele Menschen sind dem Virus und seinen Folgen schutzlos ausgeliefert."

- Diese Seite wird laufend aktualisiert, zuletzt am 09.07.2020 -

Immense Gefahr für Entwicklungsländer

Das Coronavirus ist für alle Länder dieser Welt eine immense Herausforderung. Doch insbesondere dem afrikanischen Kontinent droht bei ungebremster Verbreitung eine Katastrophe sondersgleichen; und durch den Zusammenbruch der Gesundheitssysteme werden auch Behandlungen anderer lebensbedrohlicher Krankheiten ausbleiben. Alle 54 afrikanischen Staaten registrierten bereits Coronavirus-Infektionen; es sind 12.200 Tote bei 523.000 bestätigten Fällen zu beklagen.

Das Coronavirus bedroht alt und jung - doch insbesondere ältere Menschen sind in großer Gefahr. Hoffnungszeichen bereitet sich insbesondere in seinen Schwerpunktländern in Ostafrika auf den Ausbruch des Virus vor.
Das Coronavirus bedroht alt und jung - doch insbesondere ältere Menschen sind in großer Gefahr. Hoffnungszeichen bereitet sich insbesondere in seinen Schwerpunktländern in Ostafrika auf den Ausbruch des Virus vor.
Hoffnungszeichen e.V. gehört zu den ersten Trägern des Spendenzertifikats. Das Signet zeigt dem Spender: Diese Organisation geht verantwortungsvoll und transparent mit Spendengeldern um.

Maßnahmen in unseren Projektregionen

Als Akteur im medizinischen Bereich wollen wir unsere Dienste für die Gesundheit vieler Menschen gezielt ausbauen. Im Einsatz gegen das Coronavirus obliegt dabei unseren Mitarbeitern in Kenia, Uganda und Armenien große Verantwortung. In unseren ostafrikanischen Projektländern ist die Situation im medizinischen Sektor schon jetzt oft dramatisch. Kaum eine Region ist für solch eine Katastrophe gerüstet. Und auch in Armenien ist die Lage weiterhin angespannt. Trotz der erschwerten Umstände bereiten sich unsere Mitarbeiter bestmöglich auf eine Verschärfung der Notlage vor.

Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen e.V., erklärt, welche Hilfe wir in Zeiten der Corona-Pandemie in unseren Projektländern leisten.

Osteuropa/Vorderasien

In verarmten Dörfern im Norden unseres Projektlandes Armenien stehen wir mit einem Partner 200 Kleinbauern-Familien bei. Aufgrund des Lockdowns benötigen die etwa 1.000 Personen dringend Grundnahrungsmittel; gleichzeitig sollen die Haushalte auch Saatgut erhalten, um ihre Versorgung über die erste Nothilfemaßnahme hinaus gewährleisten zu können. Auch die Ausgabe von Hygieneartikeln sowie die Sensibilisierung zu Schutzmaßnahmen und den Gefahren des Virus sind vorgesehen.

Unsere armenischen Mitarbeiter unterstützen Krankenstationen sowie ein Prothesenzentrum in Bergkarabach bzw. der Republik Arzach mit Schutzausrüstung (Anzüge, Masken, Handschuhe) sowie Desinfketionsmittel.

Insbesondere im Jemen droht durch Covid-19 unermessliches Leid. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner RDP, mit dem wir zuletzt insbesondere Nahrungsmittelprojekte realisiert haben, treffen wir in acht Distrikten Vorbereitungen für die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus, indem wir drei Gesundheitsstationen sowie der Bevölkerung mit Schutzausrüstung, Hygieneartikeln, Schulungen und Aufklärungskampagnen beistehen – mehrere Zehntausend Menschen profitieren hiervon.

Kenia

In Nordkenia an der Grenze zu Äthiopien unterstützen wir in der Gemeinde Illeret bereits ein Gesundheitszentrum; und "mobile Kliniken" erreichen auch abgelegene Ortschaften wie Dukana. Den medizinischen Mitarbeitern wird wichtige Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen haben wir LKWs mit Wasser sowie Seife in die Region geschickt. Ein Hoffnungszeichen-Mitarbeiter sensibilisiert mithilfe von Radioübertragungen weite Teile der Bevölkerung für die Gefahren des Coronavirus.

Erste Präventionsmaßnahmen gegen das Coronavirus, wie die Verteilung von Seife und Wasser, haben im Norden Kenias bereits begonnen.
Erste Präventionsmaßnahmen gegen das Coronavirus, wie die Verteilung von Seife und Wasser, haben im Norden Kenias bereits begonnen.

Nicht nur in den abgeschiedenen Regionen Kenias stehen wir den Menschen zur Seite. Auch in Kibera, dem größten Slum Nairobis, verteilen wir Hilfsgüter wie Lebensmittel an Familien. Eingepfercht in ihren Hütten, ohne Job und ohne Einkommen ist die momentane Corona-Situation für die Einwohner der Armenviertel besonders kritisch.

Dr. Lucia Sorrentino gibt uns ein Update zur momentan Lage in Kenia und den ergriffenen Hilfsmaßnahmen von Hoffnungszeichen, um den Menschen in der Corona-Pandemie beizustehen.
Die Krankenstation der Diözese Rumbek ist Anlaufpunkt für viele Patienten. Sowohl mangelernährten Kindern als auch Schwerkranken, Behinderten, Schwangeren, Alten und Waisen wird hier geholfen.
Die Krankenstation der Diözese Rumbek ist Anlaufpunkt für viele Patienten. Sowohl mangelernährten Kindern als auch Schwerkranken, Behinderten, Schwangeren, Alten und Waisen wird hier geholfen.
Für die Menschen in der Region Rumbek ist die Klinik der Diözese seit vielen Jahren eine lebenswichtige Anlaufstelle bei Krankheit, Unterernährung oder Schwangerschaft. Von Hoffnungszeichen e.V. ab 2012 selbst betrieben, wird die Krankenstation seit 2017 von der Diözese Rumbek geleitet. Hoffnungszeichen unterstützte in der Folge die Arbeit der Diözese direkt mit Hilfsgütern, Medikamenten sowie Lohnzuschüssen; seit 2019 stellen wir den Missionarinnen der Nächstenliebe Hilfsgüter und Nahrungsmittel zur Verfügung.

Südsudan

Wir stehen der Diözese Rumbek, unserem langjährigen Partner im Südsudan, bei. Die Diözese betreibt seit einigen Jahren eine von Hoffnungszeichen aufgebaute und unterstützte Klinik. Damit die Helfer besser auf den Ausbruch des Coronavirus vorbereitet sind, stellen wir der Einrichtung wichtige Schutzausrüstung und Hygieneartikel zur Verfügung.

Ähnliches wollen wir den Loreto-Schwestern ermöglichen. Diese betreiben in Maker Kuei etwas außerhalb von Rumbek ebenso eine Krankenstation, die mit Hilfe von Hoffnungszeichen errichten werden konnte.

Unsere Maßnahmen in Rumbek/Südsudan haben begonnen. Gründliches Händewaschen mit Seife ist elementar wichtig im Kampf gegen das Virus.
Unsere Maßnahmen in Rumbek/Südsudan haben begonnen. Gründliches Händewaschen mit Seife ist elementar wichtig im Kampf gegen das Virus.

Uganda

Unsere noch junge Klinik im ostugandischen Kosike statten wir mit Sauerstoffgeräten, Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel aus. Auch in Kosike wird die Bevölkerung umfassend über die Corona-Pandemie informiert und sensibilisiert; zudem möchten wir eine neue Wasserstelle mit Seife für die Gemeinde einrichten.

Im Osten Ugandas in der Gemeinde Kosike betreibt Hoffnungszeichen eine Klinik. Die Mitarbeiter bereiten sich auf eine große Anzahl Patienten vor.
Im Osten Ugandas in der Gemeinde Kosike betreibt Hoffnungszeichen eine Klinik. Die Mitarbeiter bereiten sich auf eine große Anzahl Patienten vor.

Gemeinsam gegen Corona

Mehr denn je sehen wir uns in dieser Krisenzeit als Hilfsorganisation gefordert und möchten mit Ihrer Unterstützung Maßnahmen gegen den gefährlichen Erreger treffen. Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt: "Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den Kampf gegen das neuartige Coronavirus dauerhaft und nachhaltig aufnehmen und Solidarität über Deutschlands Grenzen hinaus weiterhin aktiv mit Leben füllen! Danke für Ihre Gebete und Ihre Spende."

Spenden

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Hoffnungszeichen für Bedrängte weltweit

Gerade in diesen schweren Zeiten ist es uns ein Anliegen, unsere regulären Projekte fortzusetzen. Etwa die Versorgung vieler Menschen mit Nahrungsmitteln bleibt eine wichtige Aufgaben, da Covid-19 für vom Hunger geschwächte Menschen noch gefährlicher ist und viele aufgrund des Verlustes ihrer Einkommen hungern. Da bei allen Projekten einheimische bzw. vor Ort ansässige Helfer tätig sind, kann unsere Arbeit trotz Reisebeschränkungen aufrechterhalten werden. Mit unseren Partnerorganisationen sowie eigenen Mitarbeitern stehen wir in regelmäßigem Austausch.

Unsere Sorge gilt verarmten Familien in Osteuropa - etwa der Familie Azaryanz in Bergkarabach. Unsere armenischen Mitarbeiter (rechts: Aljona Zeytunyan) wissen, wie wichtig unsere Nahrungsmittelverteilungen insbesondere in diesen Zeiten sind.
Unsere Sorge gilt verarmten Familien in Osteuropa - etwa der Familie Azaryanz in Bergkarabach. Unsere armenischen Mitarbeiter (rechts: Aljona Zeytunyan) wissen, wie wichtig unsere Nahrungsmittelverteilungen insbesondere in diesen Zeiten sind.

Wir sind für Sie da

Hoffnungszeichen hat zum Schutz seiner Mitarbeitenden eine Reihe von Vorkehrungen getroffen. So arbeiten viele der Mitarbeiter unseres Haupsitzes in Konstanz von zuhause aus, um das Risiko einer Infizierung und Weitergabe des Virus zu minimieren. Unseren Service für Sie als Spenderinnen und Spender halten wir natürlich aufrecht. Sie erreichen uns über die bewährten Kanäle - wir freuen uns über Ihre Nachricht!

Gemeinsam gegen das Coronavirus - lassen Sie uns zusammen und mit Gottes Beistand Vorsorge vor dem gefährlichen Erreger treffen, seine Ausbreitung stoppen sowie Erkrankte behandeln.
Gemeinsam gegen das Coronavirus - lassen Sie uns zusammen und mit Gottes Beistand Vorsorge vor dem gefährlichen Erreger treffen, seine Ausbreitung stoppen sowie Erkrankte behandeln.
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