Appell zur globalen Solidarität

Coronavirus: Dringender Spendenaufruf

15.12.2020
Das Coronavirus hält die Welt in Atem und sorgt in vielen Teilen der Welt für großes Leid. Hoffnungszeichen e.V. baut seine humanitäre Hilfe und medizinische Fürsorge gezielt aus. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 - Verursacher der Lungenkrankheit Covid-19 - im Querschnitt. Seit Dezember 2019 verbreitete sich der Erreger zunächst in der chinesischen Stadt Wuhan, und in der Folge weltweit. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte seine Ausbreitung am 11. März 2020 zur Pandemie.
Martin Hofmann

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Martin Hofmann
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Jeder von uns spürt die Auswirkungen des höchstgefährlichen Coronavirus. Weltweit sind nach Zahlen der WHO bereits 71,4 Mio. Erkrankungen durch SARS-CoV-2 bestätigt und 1,6 Mio. Menschen sind in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Neben Industrienationen wie Frankreich und die USA sind osteuropäische und lateinamerikanische Länder schwer von der Pandemie betroffen. "Wir möchten unseren Blick auch gen Afrika richten", so Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt. "In den ärmsten Regionen des afrikanischen Kontinents sind viele Menschen dem Virus und seinen Folgen schutzlos ausgeliefert."

Unterstützen Sie unsere Corona-Hilfe!

Hoffnungszeichen e.V. steht seit über 35 Jahren Bedrängten und Ausgebeuteten weltweit bei - aus christlicher Überzeugung. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir auch Betroffene der Corona-Pandemie unterstützen und das Leid vieler Familien lindern - bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

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Immense Gefahr für Entwicklungsländer

Das Coronavirus ist für alle Länder dieser Welt eine immense Herausforderung. Insbesondere dem afrikanischen Kontinent droht bei ungebremster Verbreitung eine Katastrophe. Doch auch Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben schwerwiegende Folgen. Die 54 afrikanischen Staaten beklagen offiziell knapp 57.000 Tote bei 2,4 Mio. Infektionen.

Das Coronavirus bedroht alt und jung - doch insbesondere ältere Menschen sind in großer Gefahr. Hoffnungszeichen steht der Bevölkerung vor allem in seinen Schwerpunktländern in Ostafrika mit Hilfsmaßnahmen zur Seite.
Das Coronavirus bedroht alt und jung - doch insbesondere ältere Menschen sind in großer Gefahr. Hoffnungszeichen steht der Bevölkerung vor allem in seinen Schwerpunktländern in Ostafrika mit Hilfsmaßnahmen zur Seite.
Hoffnungszeichen e.V. gehört zu den ersten Trägern des Spendenzertifikats. Das Signet zeigt dem Spender: Diese Organisation geht verantwortungsvoll und transparent mit Spendengeldern um.

Maßnahmen in unseren Projektregionen

Als Akteur im medizinischen Bereich haben wir unsere Dienste für die Gesundheit vieler Menschen massiv ausgebaut. Im Einsatz gegen das Coronavirus obliegt den Hoffnungszeichen-Mitarbeitern in Kenia, Uganda und Armenien große Verantwortung. In unseren ostafrikanischen Projektländern ist die Situation im medizinischen Sektor schon ohne Corona oft dramatisch. Auch in Armenien ist die Lage kritisch. Neben medizinischer Hilfe verstärkt Hoffnungszeichen zudem seine materielle Unterstützung Bedürftiger, denn auch die weltweiten Restriktionen zur Eindämmung des Virus haben schwerwiegende Auswirkungen.

Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen e.V., erklärt, welche Hilfe wir in Zeiten der Corona-Pandemie in unseren Projektländern leisten.

Osteuropa/Vorderasien

In verarmten Dörfern im Norden Armeniens stehen wir mit einem Partner 200 Kleinbauern-Familien bei. Aufgrund des Lockdowns benötigen die etwa 1.000 Personen dringend Grundnahrungsmittel; gleichzeitig erhalten die Haushalte Saatgut, um ihre Versorgung über diese Nothilfe hinaus zu gewährleisten. Auch die Ausgabe von Hygieneartikeln sowie die Sensibilisierung zu Schutzmaßnahmen und den Gefahren des Virus sind Teil des Projekts.

Unsere armenischen Mitarbeiter unterstützen Krankenstationen sowie ein Prothesenzentrum in Bergkarabach mit Schutzausrüstung (Anzüge, Masken, Handschuhe) sowie Desinfketionsmittel.

Insbesondere im Jemen droht durch Covid-19 unermessliches Leid. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner RDP, mit dem wir auch Hungerhilfe leisten, versuchen wir in acht Distrikten die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus zu verhindern, indem wir drei Gesundheitsstationen sowie der Bevölkerung mit Schutzausrüstung, Hygieneartikeln, Schulungen und Aufklärungskampagnen beistehen - mehrere Zehntausend Menschen profitieren hiervon.

Kenia

In Nordkenia an der Grenze zu Äthiopien unterstützen wir in der Gemeinde Illeret ein Gesundheitszentrum; und "mobile Kliniken" erreichen auch abgelegene Ortschaften. Den medizinischen Mitarbeitern stellen wir wichtige Schutzausrüstung zur Verfügung. Zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen haben wir LKWs mit Wasser sowie Seife in die Region geschickt. Ein Hoffnungszeichen-Mitarbeiter sensibilisiert die Bevölkerung mithilfe von Radioübertragungen für die Gefahren des Virus.

Im Norden Kenias haben Präventionsmaßnahmen gegen das Coronavirus, wie die Verteilung von Seife und Wasser, stattgefunden.
Im Norden Kenias haben Präventionsmaßnahmen gegen das Coronavirus, wie die Verteilung von Seife und Wasser, stattgefunden.

Nicht nur in den abgeschiedenen Regionen Kenias stehen wir den Menschen zur Seite. Auch in Kibera, dem größten Slum Nairobis, verteilen wir Hilfsgüter an Familien. Eingepfercht in ihren Hütten, ohne Job und ohne Einkommen ist die momentane Corona-Situation für die Einwohner der Armenviertel besonders kritisch.

Dr. Lucia Sorrentino gibt uns ein Update zur momentan Lage in Kenia und den ergriffenen Hilfsmaßnahmen von Hoffnungszeichen, um den Menschen in der Corona-Pandemie beizustehen.
Die Krankenstation der Diözese Rumbek ist Anlaufpunkt für viele Patienten. Sowohl mangelernährten Kindern als auch Schwerkranken, Behinderten, Schwangeren, Alten und Waisen wird hier geholfen.
Die Krankenstation der Diözese Rumbek ist Anlaufpunkt für viele Patienten. Sowohl mangelernährten Kindern als auch Schwerkranken, Behinderten, Schwangeren, Alten und Waisen wird hier geholfen.
Für die Menschen in der Region Rumbek ist die Klinik der Diözese seit vielen Jahren eine lebenswichtige Anlaufstelle bei Krankheit, Unterernährung oder Schwangerschaft. Von Hoffnungszeichen e.V. ab 2012 selbst betrieben, wird die Krankenstation seit 2017 von der Diözese Rumbek geleitet. Hoffnungszeichen unterstützte in der Folge die Arbeit der Diözese direkt mit Hilfsgütern, Medikamenten sowie Lohnzuschüssen; seit 2019 stellen wir den Missionarinnen der Nächstenliebe Hilfsgüter und Nahrungsmittel zur Verfügung.

Südsudan

Wir stehen der Diözese Rumbek, unserem langjährigen Partner im Südsudan, bei. Die Diözese betreibt seit einigen Jahren eine von Hoffnungszeichen aufgebaute und unterstützte Klinik. Damit die Helfer im Umgang mit dem Coronavirus besser ausgestattet sind, stellen wir ihnen Schutzausrüstung und Hygieneartikel zur Verfügung.

Ähnliches ermöglichen wir den Loreto-Schwestern. Diese betreiben in Maker Kuei etwas außerhalb von Rumbek ebenso eine Krankenstation, die mit Hilfe von Hoffnungszeichen errichtet wurde.

Auch in Rumbek/Südsudan ergreifen wir Maßnahmen gegen das Coronavirus. Gründliches Händewaschen mit Seife ist elementar wichtig im Kampf gegen den Erreger.
Auch in Rumbek/Südsudan ergreifen wir Maßnahmen gegen das Coronavirus. Gründliches Händewaschen mit Seife ist elementar wichtig im Kampf gegen den Erreger.

Uganda

Unsere noch junge Klinik im ostugandischen Kosike haben wir mit Sauerstoffgeräten, Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel ausgestattet. Auch in Kosike wird die Bevölkerung umfassend über die Corona-Pandemie informiert; zudem richten wir für die Gemeinde eine neue Wasserstelle mit Seife ein.

Im Osten Ugandas in der Gemeinde Kosike betreibt Hoffnungszeichen eine Klinik. Die Mitarbeiter bereiten sich auf eine große Anzahl Patienten vor.
Im Osten Ugandas in der Gemeinde Kosike betreibt Hoffnungszeichen eine Klinik. Die Mitarbeiter bereiten sich auf eine große Anzahl Patienten vor.

Gemeinsam gegen Corona

Mehr denn je sehen wir uns in dieser Krisenzeit als Hilfsorganisation gefordert und möchten mit Ihrer Unterstützung Maßnahmen gegen den gefährlichen Erreger treffen sowie materielle Unterstützung für Bedürftige leisten. Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt: "Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unsere Solidarität in die ärmsten Regionen der Welt tragen! Danke für Ihre Gebete und Ihre Spende."

Spenden

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Hoffnungszeichen für Bedrängte weltweit

Gerade in dieser schweren Zeit ist es uns ein Anliegen, unsere regulären Projekte fortzusetzen; etwa einkommensschaffende Initiativen oder Projekte im landwirtschaftlichen Bereich, sodass sich Menschen selbst versorgen können, da Covid-19 für vom Hunger geschwächte Menschen noch gefährlicher ist. Da bei allen Projekten einheimische Mitarbeiter bzw. Partnerorganisationen tätig sind, kann unsere Arbeit trotz Einschränkungen aufrechterhalten werden.

Unsere Sorge gilt verarmten Familien in Osteuropa - etwa der Familie Azaryanz in Bergkarabach. Unsere armenischen Mitarbeiter (rechts: Aljona Zeytunyan) wissen, wie wichtig unsere Nahrungsmittelverteilungen insbesondere in diesen Zeiten sind.
Unsere Sorge gilt verarmten Familien in Osteuropa - etwa der Familie Azaryanz in Bergkarabach. Unsere armenischen Mitarbeiter (rechts: Aljona Zeytunyan) wissen, wie wichtig unsere Nahrungsmittelverteilungen insbesondere in diesen Zeiten sind.

Wir sind für Sie da

Hoffnungszeichen hat zum Schutz seiner Mitarbeitenden in Konstanz und Nairobi eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, um das Risiko einer Infizierung zu minimieren. Unseren Service für Sie als Spenderin und Spender halten wir natürlich aufrecht. Sie erreichen uns über die bewährten Kanäle - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Gemeinsam gegen das Coronavirus - lassen Sie uns zusammen und mit Gottes Beistand Vorsorge vor dem gefährlichen Erreger treffen, seine Ausbreitung stoppen sowie Erkrankte behandeln.
Gemeinsam gegen das Coronavirus - lassen Sie uns zusammen und mit Gottes Beistand Vorsorge vor dem gefährlichen Erreger treffen, seine Ausbreitung stoppen sowie Erkrankte behandeln.
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