Ruanda

Ruanda arbeitet seine Vergangenheit auf und ist auf einem guten Weg.
Wichtige Themen auf der innenpolitischen Tagesordnung sind der Prozess der nationalen Einheit und Versöhnung sowie die Umsetzung der nationalen Armutsbekämpfungsstrategie. Die Menschenrechtslage für die rund 12 Mio. Einwohner hat sich in den letzten Jahren insgesamt verbessert, problematisch bleiben allerdings u. a. Einschränkungen der Meinungs-, Medien und Vereinigungsfreiheit sowie die politische Beeinflussung der Justiz. Viele Frauen müssen in den Traditionen verankerte Benachteiligungen ertragen. Die Regierung hat die Frauenförderung zu einem vorrangigen Politikthema erhoben. Die Einschulungsrate beträgt zwar rund 95 %, etwa 15 %der Schüler beenden die Primarschulausbildung jedoch nicht. Die Analphabetenrate unter Erwachsenen liegt bei etwa 29 %. Die Kulturpolitik steht im Zeichen der Bewältigung der Folgen von Krieg und Genozid sowie der angestrebten nationalen Aussöhnung. (Quellen: Auswärtiges Amt, Wikipedia)

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