Bergkarabach

Der „schwarze Garten des Kaukasus“ ist noch immer nicht befriedet.
Die zu 99 Prozent von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach - seit 2017 Republik Arzach - liegt auf dem Gebiet Aserbaidschans und ist völkerrechtlich nicht als Staat anerkannt. Auch Armenien selbst erkennt die Republik Arzach offiziell nicht an, um den Konflikt mit Aserbaidschan nicht zu verstärken. Die Region Bergkarabach ist zwischen Armeniern und Aserbaidschanern seit Jahrzehnten umstritten, der herrschende Waffenstillstand wird immer wieder gebrochen - der Unabhängigkeitskrieg, der 1994 endete, forderte mehrere Tausend Menschenleben. Die etwa 145.000 Einwohner, von denen fast alle der armenisch-apostolischen Kirche angehören, leiden unter dem immer wieder aufflammenden militärischen Konflikt und den fast flächendeckenden Zerstörungen, der Gefahr durch tausende Landminen, Armut und einer hohen Arbeitslosigkeit. Seit 2000 ist trotzdem ein bescheidener, aber spürbarer Wirtschaftsaufschwung in Gang gekommen. Hauptstadt ist Stepanakert mit rund 50.000 Einwohnern. (Quelle: Wikipedia)

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