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DR Kongo

Der zweitgrößte Staat Afrikas hat große menschenrechtliche Probleme.
Das Klima in der DR Kongo ist tropisch. Rund 70 Mio. Menschen, die sich in etwa 250 Volksgruppen gliedern, leben in dem Land. Etwa 70 % der Bevölkerung sind Christen. In den Konfliktregionen im Osten des Landes werden Zivilisten häufig Opfer von Gewalt, verübt durch Regierungstruppen sowie Rebellengruppen. Grundlegende Arbeitsnormen (darunter das Verbot von Kinderarbeit, Höchstarbeitszeiten, Gesundheitsnormen etc.) werden kaum beachtet. Laut den Vereinten Nationen gibt es in der DR Kongo etwa 30.000 Kindersoldaten, 200.000 Binnenflüchtlinge und 50.000 Straßenkinder. (Quelle: Auswärtiges Amt, Vereinte Nationen)

Projekte im Land

Bildung für benachteiligte Kinder
Für Kinder benachteiligter Familien in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo ist der mangelnde Zugang zu Bildung ein großes Problem. Aus Alternativlosigkeit sind sie gezwungen, ihren Lebensunterhalt durch unregelmäßige, zum Teil gefährliche Arbeit oder Kleinkriminalität auf der Straße zu...
Nachhaltige Landwirtschaft durch Waldfeldbau
Die Region Bas Congo ist von struktureller Armut geprägt, die Ernteerträge nehmen kontinuierlich ab. Hoffnungszeichen unterstützt die lokale Partnerorganisation, um die ärmsten Familien in modernen Landwirtschaftstechniken zu schulen und ihnen dadurch eine sichere Ernte zu ermöglichen.
Tägliches Mittagessen für Straßenkinder
Straßenkinder, die in dem Betreuungs- und Reintegrationsprogramm der Erzdiözese Bukavu Zuflucht finden, werden dort beherbergt, ausgebildet und auf ein normales Leben vorbereitet. Damit sie über die dafür notwendige Energie verfügen, unterstützt Hoffnungszeichen sie mit einer nahrhaften warmen...
Straßenkinder schützen, Menschenrechte wahren
Straßenkinder gehören in der DR Kongo zu den verletzlichsten Bevölkerungsgruppen und werden gleichzeitig am stärksten geächtet und misshandelt. Hoffnungszeichen unterstützt das Reintegrationsprogramm der Erzdiözese Bukavu, das sich mithilfe eines Rechtsanwaltes und der Einberufung von...
Unterstützung für minderjährige Inhaftierte
Durch psychosoziale Betreuung der Gefangenen und Umgestaltung der Zellen werden die Haftbedingungen im Jugendgefängnis Bukavu verbessert. Freigelassenen sowie noch inhaftierten Straßenkindern und Jugendlichen wird durch Schulungen eine Zukunftsperspektive eröffnet sowie bei ihrer Reintegration in...
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Berichte zum Land

Bericht
Ndumbala sitzt traurig und von ihrem Mann verlassen mit ihren Kindern vor ihrer selbst gebauten Hütte aus Palmzweigen am Rande des Dorfes Mondombe. Der Hunger ihrer Kinder bereitet der Frau große Sorgen.
27.09.2021 DR Kongo
Im Nordwesten der DR Kongo, in der Provinz Sud-Ubangi, liegt die Region Dongo. Sie ist eines der am stärksten von Unterernährung betroffenen Gebiete des Landes.
Bericht
Naomi Anastasie musste täglich auf der Straße um Essen für ihre Familie betteln. Ein Sozialarbeiter von PEDER wurde auf das Mädchen aufmerksam und nahm es in einem der Jugendzentren auf.
22.07.2021 DR Kongo
In der Großstadt Bukavu leben viele vernachlässigte Kinder auf sich gestellt auf der Straße. Hoffnungszeichen gibt diesen Kindern gemeinsam mit einem lokalen Partner Chancen für ihre Zukunft.
Bericht
Der 15-jährige Asifiwe war bis vor Kurzem eines von tausenden Kindern, die in Bukavu vernachlässigt und gefährdet auf der Straße leben. Wegen eines kleinen Diebstahls landete er sogar im Gefängnis.
21.04.2021 DR Kongo
Rund 10.000 Kinder und Jugendliche leben in der Großstadt Bukavu schutzlos auf der Straße. Gemeinsam mit dem Projektpartner PEDER hilft Hoffnungszeichen ihnen, einen Weg aus der Abwärtsspirale von Vernachlässigung und Kriminalität zu finden.

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