Viele Menschen in der DR Kongo haben aufgrund der schwierigen Lebensumstände im Land nie gelernt, Felder ertragreich zu bestellen. Deshalb ermöglichen wir den Dorfbewohnern Schulungen im Anbau von Gemüse.
Viele Menschen in der DR Kongo haben aufgrund der schwierigen Lebensumstände im Land nie gelernt, Felder ertragreich zu bestellen. Deshalb ermöglichen wir den Dorfbewohnern Schulungen im Anbau von Gemüse.

Mit Lerngruppen und gemeinschaftlicher Feldarbeit gegen den Hunger

Mehr als 2,2 Millionen Kinder in der DR Kongo sind unterernährt. Die Kindersterblichkeit ist extrem hoch, was vor allem auf eine unzureichende Ernährung zurückzuführen ist. In ihrer Not greifen die Familien auf die günstigsten Nahrungsmittel zurück, doch diese versorgen die Kinder nicht ausreichend mit den notwendigen Nährstoffen. Die Provinz Sud-Ubangi ist vom Hunger besonders bedroht. Hoffnungszeichen hilft mit Spezialnahrung und befähigt die Eltern, eine ausgewogene Ernährung ihrer Familien nachhaltig zu sichern.
Projektland: 
Zeitraum: 
Okt. 2019 bis Sep. 2024
Aktivitäten: 
  • 4.000 Familien (mit insgesamt 28.000 Menschen) in Sud-Ubangi erhalten Schulungen zu nachhaltigen Anbautechniken, ausgewogener Ernährung und Maßnahmen zur Verhinderung der Mangelernährung von Kleinkindern.
  • Die Familien schließen sich in Gemeindegruppen zusammen, in denen sie sich zu Anbautechniken austauschen und gemeinsam Gemüsegärten anlegen, um das Nahrungsangebot zu erweitern.
  • 1.800 besonders unterernährte Kinder profitieren von der Behandlung mit Zusatznahrung (eine Form von Erdnussbutter). Ihre Entwicklung wird von geschulten Krankenpflegerinnen begleitet.
  • 3.000 Mütter werden selbständig die Zusatznahrung aus lokal verfügbaren Produkten herstellen können.
  • 4.000 Familien werden mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Ansprechpartner/in

Adilia Hornek
Referentin Entwicklungszusammenarbeit

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Jean Kizema und seine Familie haben durch die Fluten alles verloren. Der Vater  sorgt sich um seine Kinder und weiß nicht, wie er sie ohne seine Ernteerträge versorgen soll.
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Zahlreiche Kinder in der Provinz Sud-Ubangi im Nordwesten der DR Kongo leben zurückgelassen und auf sich gestellt. Viele von ihnen leiden Hunger und sind mangelernährt.
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Sichtlich erschöpft: Die harte Feldarbeit zehrt an den Kräften von Marie Thérèse  Epelekobwe, und die ständige Mangelernährung schwächt sie und ihre Kinder.
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Das sog. MUAC-Band zur Messung des Oberarmumfangs zeigt unmissverständlich: Dieses Mädchen ist für sein Alter viel zu dünn. So wie ihr geht es mehr als 4,6 Mio. unterernährten Kindern in der DR Kongo.
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