+++ Ticker +++

Hoffnungszeichen-Hilfe für die Ukraine

16.05.2022
Russland ist in die Ukraine einmarschiert, in Europa herrscht Krieg. Hoffnungszeichen lässt die Flüchtlinge und Binnenvertriebenen im Kriegsgebiet nicht allein und leistet Nothilfe. Erfahren Sie Aktuelles zu unseren laufenden Hilfsmaßnahmen in diesem Ticker.
Eine ukrainische Familie berichtet einer Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin an der slowakisch-ukrainischen Grenze von ihrer Flucht aus ihrem Heimatland. Die Familie ist für die Unterstützung sehr dankbar.
Eine ukrainische Familie berichtet einer Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin an der slowakisch-ukrainischen Grenze von ihrer Flucht aus ihrem Heimatland. Die Familie ist für die Unterstützung sehr dankbar.

+++ 16. Mai 2022 +++

Der heutige Tag des friedlichen Zusammenlebens erinnert daran, wie wichtig ein gewaltloses Miteinander der Weltgemeinschaft ist. Kriege und Konflikte verursachen unsägliches menschliches Leid und haben globale Konsequenzen. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine etwa führt in unseren Projektländern in Ostafrika zur Verteuerung und Verknappung von Treibstoff und Nahrungsmitteln wie Weizen. Dadurch sind Millionen Menschenleben bedroht.

+++ 11. Mai 2022 +++

Auch Oleg Kudelko profitiert von unserer Nothilfe in der Ukraine. Der 14-Jährige lebt mit seiner Mutter Oksana im Großraum Odessa. Aufgrund einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute im frühen Kindesalter ist seine Entwicklung auf dem Stand eines drei Monate alten Kindes. Er benötigt besondere Pflege und Spezialnahrung. Dies stellt die kleine Familie zu Zeiten des Krieges vor große Herausforderungen. Durch unseren Partner Spasibo unterstützen wir Oleg mit Spezialnahrung und Hygieneartikeln. Darüber ist seine alleinerziehende Mutter Oksana sehr dankbar.

+++ 09. Mai 2022 +++

Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) sind derzeit 7,7 Mio. Menschen in der Ukraine auf der Flucht. Viele von ihnen suchen Schutz in Regionen nahe der westlichen Grenze. Gemeinsam mit dem lokalen Partner Greek Catholic Eparchy of Mukatschewo unterstützen wir Notunterkünfte in der Region Mukatschewo ab sofort mit Zelten, Generatoren zum Heizen sowie Matratzen und Decken.

+++ 06. Mai 2022 +++

Der Ukraine-Krieg hält noch immer an und die Zahl der Notleidenden steigt stetig. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mittlerweile mehr als 15 Mio. Menschen in der Ukraine und damit ein Drittel der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zugleich haben seit Beginn des Kriegs bereits über 5,5 Mio. Menschen, größtenteils Frauen und Kinder, die Ukraine verlassen. Gemeinsam mit den Spenderinnen und Spendern steht Hoffnungszeichen den Notleidenden in der Ukraine und den Nachbarländern wie der Slowakei weiterhin bei.

+++ 05. Mai 2022 +++

Zehn Wochen nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs möchten wir die Chance nutzen, unseren Spenderinnen und Spendern zu danken. Durch ihre Unterstützung konnten wir in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern bereits viel erreichen: In Moldawien, Polen, Ungarn und der Slowakei haben wir unzählige Geflohene mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Kleidung sowie Decken versorgt. In der Ukraine stehen wir u. a. Familien mit beeinträchtigten Kindern und Menschen in Seniorenheimen, die nicht fliehen können, zur Seite. Hoffnungszeichen plant weitere Hilfsprojekte in und außerhalb der Ukraine. Über den Fortschritt der laufenden und geplanten Projekte werden wir weiterhin im Ticker berichten.

Ein ukrainisches Kind möchte sich mit diesem Bild für die Unterstützung bedanken.
Ein ukrainisches Kind möchte sich mit diesem Bild für die Unterstützung bedanken.

+++ 02. Mai 2022 +++

Eine weitere Person, die von unserer Nothilfe in der Ukraine profitiert, ist Eva Karamoch. Die Zweijährige lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in der Oblast Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine. Seit der Geburt leidet das Mädchen an einer Erkrankung des Herzmuskels. Mit acht Jahren hätte sie die Möglichkeit für eine Transplantation. Dafür muss sie allerdings noch etwas zunehmen. Da ihr Körper die übliche Nahrung nicht annimmt, erhält sie Spezialnahrung. Pro Monat benötigt sie davon 15 Dosen. Unser lokaler Partner hat der Familie 69 Dosen sowie Hygieneartikel übergeben. Die Mutter ist sehr froh, sich in den nächsten fünf Monaten um die Ernährung ihrer Tochter keine Sorgen mehr machen zu müssen.

+++ 29. April 2022 +++

Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat Hoffnungszeichen mehrere Nothilfe-Projekte für die Betroffenen in die Wege geleitet. Auch im Bereich der Menschenrechtsarbeit unterstützen wir die Ukrainerinnen und Ukrainer. Immer wieder kommt es zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von russischer Seite begangen werden. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Karim Khan hat hierzu Ermittlungen aufgenommen. Mit unserer Ukraine-Petition können Sie diese Ermittlungen unterstützen, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

+++ 26. April 2022 +++

Heute möchten wir euch über den Fortschritt unseres Projekts mit dem Partner Spasibo informieren. Die Hilfe für Familien mit beeinträchtigten Kindern hat inzwischen einige Haushalte erreicht. So auch Victoriya Ushakova und ihre Eltern, die in Odessa leben. Die 13-Jährige leidet an zerebraler und spastischer Lähmung. Durch das Kriegsgeschehen ausgelöste Explosionen und laute Geräusche erschrecken sie und lassen ihre Muskeln steif werden bzw. verkrampfen. Dabei wölben sich ihre Arme sowie Beine und sie erstarrt einige Minuten im Angstzustand. Die Eltern sind über das von uns geschnürte Lebensmittel- und Hygienepaket sehr dankbar, da sie sich zumindest um die Versorgung ihrer Tochter in den nächsten Wochen keine Sorgen mehr machen müssen.

+++ 25. April 2022 +++

Seit über zwei Monaten herrscht in der Ukraine Krieg. Wir möchten den Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Ukraine-Projekte herzlich danken, dass sie an der Seite der Kriegsopfer sind. Diese Anteilnahme gibt den Ukrainerinnen und Ukrainern Zuversicht und Kraft.

Ein begünstigter Junge in Odessa freut sich über die Hilfsgüter. Er schickt einen Gruß an die Spenderinnen und Spender mit dem russischen Wort für Danke.
Ein begünstigter Junge in Odessa freut sich über die Hilfsgüter. Er schickt einen Gruß an die Spenderinnen und Spender mit dem russischen Wort für Danke.

+++ 22. April 2022 +++

Diese Woche sind zwei Mitarbeitende von Hoffnungszeichen in verschiedene westliche Nachbarländer der Ukraine gereist. Sie machen sich ein Bild von der derzeitigen Situation an den Grenzübergängen u. a. der Slowakei und Ungarn. Zudem sprechen sie mit bestehenden und potentiellen neuen lokalen Partnern darüber, wie die gemeinsame Hilfe innerhalb und außerhalb der Ukraine ausgebaut werden bzw. zukünftig aussehen kann.

Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin Alina Mikus spricht mit Vojtech Boháč, Bischofs-Vikar der Diözese Košice in der Slowakei, über das gemeinsame Projekt.
Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin Alina Mikus spricht mit Vojtech Boháč, Bischofs-Vikar der Diözese Košice in der Slowakei, über das gemeinsame Projekt.

+++ 20. April 2022 +++

Der Hunger im Kriegsgebiet wächst. Laut Unicef ist von den 2,7 Millionen ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Heimat geblieben sind, fast die Hälfte von Hunger bedroht. Durch unseren lokalen Partner versorgen wir Familien mit beeinträchtigten Kindern in Odessa und der Umgebung weiterhin mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln.

+++ 19. April 2022 +++

Seit Beginn des Krieges sind 4,8 Millionen ukrainische Kinder auf der Flucht – dies entspricht knapp 2/3 aller Kinder und Jugendlichen im Land. Zwei Millionen Mädchen und Jungen mussten nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef ins Ausland fliehen und 2,8 Millionen sind innerhalb des Landes vertrieben worden.

+++ 14. April 2022 +++

Die Alt-Katholische Pfarrgemeinde St. Martin in Dortmund veranstaltete unter der Leitung von Pfarrer Robert Geßmann eine Spendenaktion für unsere Ukraine-Nothilfe. Wir danken der Pfarrgemeinde St. Martin für die großzügige Gabe und die Solidarität mit den Betroffenen des Krieges.

Ein Teil der Alt-Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin mit Pfarrer Robert Geßmann (Mitte) in Dortmund.
Ein Teil der Alt-Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin mit Pfarrer Robert Geßmann (Mitte) in Dortmund.

+++ 13. April 2022 +++

Die jüngsten Ereignisse des Ukraine-Krieges zeigen, dass unsere Hilfe in der Ukraine wichtiger denn je ist. Viele Menschen haben nicht die Möglichkeit die Ukraine zu verlassen, wie etwa Ältere. Hoffnungszeichen leistet weitere Hilfe mit dem lokalen Partner Age Concern in den umkämpften Regionen im Nordosten, z. B. in Charkiw. Dort stehen wir Bewohnern von 34 Seniorenheimen u. a. mit Lebensmitteln, Medizin und Hygieneartikeln bei.

+++ 12. April 2022 +++

Schülerinnen und Schüler der Wessenberg-Schule in Konstanz sammelten bei einer Friedenswoche über 1.200 Euro für die Ukraine-Nothilfe von Hoffnungszeichen. Wir danken der Wessenberg-Schule für das großartige Engagement.

Der Schulleiter sowie zwei Lehrerinnen und Schülerinnen und Schüler der Wessenberg-Schule Konstanz übergeben dem Zweiten Vorstand von Hoffnungszeichen Klaus Stieglitz den Scheck der Sammelaktion.
Schulleiter Martin Pohlmann-Strakhof (li.), Lehrerin Carola Gering (zweite von re.) und Lehrerin Barbara Stäheli (ganz re.) sowie Schülerinnen und Schüler aus der SMV und der „Juniorenfirma" übergeben dem Zweiten Vorstand von Hoffnungszeichen Klaus Stieglitz den Scheck der Sammelaktion. Im Hintergrund ist ein „Friedensbaum" zu sehen.

+++ 11. April 2022 +++

Unter den Millionen geflüchteten Menschen der Ukraine ist auch Lesya Nosenko. Sie lebte in der westlich gelegenen Stadt Uschhorod. Kurz nach Ausbruch des Krieges floh sie mit ihren beiden Söhnen in die etwa 150 Kilometer entfernte slowakische Stadt Košice. Dort meldete sie sich bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde als Helferin und packt mit an, wo sie kann. Der Bibelvers „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ habe für sie dort eine sehr große Bedeutung bekommen. Als sie hört, dass Matthäus 25,40 der Leitvers von Hoffnungszeichen ist, lächelt sie unter Tränen. Mit ihrem Mann, der in der Ukraine geblieben ist, spricht und betet sie jeden Tag per Telefon.

Lesya Nosenko

Das Gefühl, das man hat, wenn man geht und den Ehemann das letzte Mal küsst, ist schrecklich.

Lesya Nosenko

Geflohene aus Uschhorod

+++ 07. April 2022 +++

Hoffnungszeichen hat die Diözese Košice dabei unterstützt, einen Transporter zu finanzieren, um so Hilfslieferungen und Helfer in die Ukraine zu bringen sowie Menschen aus der Ukraine zu befördern. Ersten geflüchteten Familien konnte dadurch bereits geholfen werden.

+++ 06. April 2022 +++

Seit Ausbruch des Krieges unterstützt Hoffnungszeichen sowohl Flüchtlinge als auch Binnenvertriebene der Ukraine. Diese Hilfe ist nur durch die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender möglich. Herzlichen Dank an diese für ihr Engagement. Mittlerweile konnten wir unseren Ukraine-Nothilfefonds auf 250.000 Euro erhöhen. Wir planen noch weitere Projekte mit verschiedenen lokalen Partnern, um Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird.

+++ 05. April 2022 +++

Von den Mitarbeitern der Diözese Košice wurden u. a. Irina und Nastna Reznikova erstversorgt. Die Mutter floh mit ihrer 12-jährigen Tochter aus der Heimatstadt Sjewjerodonezk, das etwa 80 km nordwestlich von Luhansk liegt, als die Bombenanschläge näher kamen und häufiger wurden. Ihr Ehemann blieb aufgrund seiner Arbeit in einer Fabrik zurück. Am Bahnhof der slowakischen Stadt Košice warteten Irina und Nastna zum Zeitpunkt des Interviews auf die Weiterreise nach Deutschland. Die Mutter möchte dort arbeiten und die Tochter soll zur Schule gehen, bis sie wieder in die Ukraine zurückkehren können.

Tochter Nastna und Mutter Irina Reznikova (v. l. n. r.) warten am Bahnhof in Košice auf die Weiterreise nach Deutschland.
Tochter Nastna und Mutter Irina Reznikova (v. l. n. r.) warten am Bahnhof in Košice auf die Weiterreise nach Deutschland.

+++ 04. April 2022 +++

Bei ihrem Kriseneinsatz in der Slowakei besuchte unsere Mitarbeiterin Dorit Töpler den Bahnhof Košice, an dem täglich zahlreiche Flüchtlinge aus der Ukraine ankommen. Sie erklärt, wie unser Partner, die Diözese Košice, den Menschen beisteht:

+++ 01. April 2022 +++

Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat Hoffnungszeichen mehrere Nothilfe-Projekte für die Betroffenen in die Wege geleitet. Auch im Bereich der Menschenrechtsarbeit unterstützen wir die Ukrainerinnen und Ukrainer. Immer wieder kommt es zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von russischer Seite begangen werden. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Karim Khan hat hierzu Ermittlungen aufgenommen. Mit unserer Ukraine-Petition können Sie diese Ermittlungen unterstützen, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

+++ 29. März 2022 +++

Unser Partner People in Need (PIN) berichtet von der Hilfe für Geflüchtete in der Slowakei und Binnenvertriebenen in der Westukraine, die auch dank der Unterstützung von Hoffnungszeichen ermöglicht wird. Die Helfer unseres Partners befinden sich sowohl auf der slowakischen als auch auf der ukrainischen Seite der Grenze. Es gibt beheizte Zelte sowie warme Speisen und Getränke. Die Helfer versuchen die Wartezeit und den Abschied der Familien so erträglich wie möglich zu gestalten. Darüber hinaus werden Informationen und psychologische Betreuung für die Menschen bereitgestellt. Für Binnenvertriebene, die in der Ukraine verweilen, hat unser Partner eigene Lager in Transkarpatien eingerichtet. In der Region haben mehr als 300.000 Binnenflüchtlinge vorübergehend Zuflucht gefunden. PIN unterstützt Auffangzentren mit Hilfsgütern u. a. mit Decken, Matratzen, Hygieneartikeln, Töpfen, Thermosflaschen, Stromgeneratoren, aber auch mit medizinischem Material für das örtliche Rote Kreuz. 

+++ 28. März 2022 +++

Im slowakischen Erstaufnahmelager Vyšné Nemecké findet auch Anastasia Petrenko (Name geändert) mit ihrer Familie Zuflucht. Die Mutter hielt die Bedrohung und ständige Angst nicht aus. Als russische Truppen das Kernkraftwerk Saporischschja Anfang März unter Beschuss nahmen, floh sie mit ihren drei Kindern aus ihrer nicht weit entfernten, gleichnamigen Heimatstadt. Sie packte ihre 3-jährigen Zwillinge Alina und Sascha sowie ihren 11-jährigen Sohn Jarislaw ins Auto und fuhr drei endlose Tage voller Ungewissheit, bis sie die ukrainische Westgrenze erreichte. Anastasia ist dankbar über die Hilfe, die sie im Erstaufnahmelager erhält. Ihr Sohn Jarislaw hat Diabetes und wird dort täglich mit Insulin versorgt. Ihre Zukunft sowie die ihrer Eltern, welche in der Ukraine zurückgeblieben sind, sind ungewiss.

Die Zwillinge Alina und Sascha sind noch zu jung um zu verstehen, dass Krieg ist und sie auf der Flucht sind. Jarislaw (re.) hingegen ist traurig, dass er seine Heimat verlassen musste, und hält über das Handy Kontakt mit Freunden, die ebenfalls geflohen sind.
Die Zwillinge Alina und Sascha sind noch zu jung um zu verstehen, dass Krieg ist und sie auf der Flucht sind. Jarislaw (re.) hingegen ist traurig, dass er seine Heimat verlassen musste, und hält über das Handy Kontakt mit Freunden, die ebenfalls geflohen sind.

+++ 25. März 2022 +++

Einen Monat nach Beginn des Kriegs in der Ukraine setzt Hoffnungszeichen die Nothilfe weiter fort. Nicht nur in den Nachbarländern, sondern auch in der Ukraine selbst benötigen Menschen, die nicht fliehen können, dringend unsere Unterstützung. Über unseren lokalen Partner Spasibo bringen wir nun auch Hilfspakete mit lebenswichtigen Gütern zu Familien mit beeinträchtigten Kindern in Odessa.

Ein Kind in Odessa freut sich über die Hilfslieferung.
Ein Kind in Odessa freut sich über die Hilfslieferung.

+++ 24. März 2022 +++

Die Südwestdeutsche Philharmonie veranstaltete am 23. März ein Konzert im Konstanzer Konzil unter der Leitung von Finnegan Downie-Dear und mit Linus Roth als Solist an der Violine. Dabei wurden Spenden für die Ukraine-Nothilfe von Hoffnungszeichen gesammelt. Wir bedanken uns herzlich bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre Solidarität mit den Betroffenen des Kriegs.

Die Philharmonie spielte Werke von Benjamin Britten, Mieczyslaw Weinberg und Pjotr Tschaikowski.
Die Philharmonie spielte Werke von Benjamin Britten, Mieczyslaw Weinberg und Pjotr Tschaikowski.

+++ 23. März 2022 +++

Die Hilfslieferung der Schiesser GmbH ist inzwischen in Polen beim Roten Kreuz angekommen. Von dort werden die Textilien in die Ukraine weitertransportiert, um Menschen, die nicht fliehen können, zu versorgen.

+++ 22. März 2022 +++

Beim Lehrerkonzert der Musikschule Konstanz am 18. März wurden über 1.300 Euro für die Ukraine-Nothilfe von Hoffnungszeichen gesammelt. Wir danken der Musikschule sowie allen Spenderinnen und Spendern für ihr tolles Engagement.

Am heutigen Weltwassertag wurde der UN-Weltwasserbericht wie jedes Jahr veröffentlicht. Laut des Berichts wird Grundwasser in manchen Erdteilen dramatisch übernutzt und verschmutzt. So wird in vielen Teilen der Welt sauberes Wasser zu einer spürbar begrenzten Ressource. Auch in der Ukraine ist durch den sich weiter nach Westen ausbreitenden Krieg die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser gefährdet. Gemeinsam mit unserem Partner IWAO planen wir deshalb Chlortabletten zur Verfügung zu stellen, damit die Trinkwasserversorgung gesichert ist.

+++ 21. März 2022 +++

Hoffnungszeichen unterstützt die Diözese Košice beim Transport von Hilfsgütern in der Slowakei sowie in die Ukraine. Bischofs-Vikar Vojtech Boháč berichtet über die ersten Spenden und die Hilfe, die unser Partner leistet:

+++ 18. März 2022 +++

Die Musikschule der Stadt Konstanz veranstaltet am 18. März um 19 Uhr ein Lehrerkonzert im Wolkensteinsaal. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung werden Spenden für unsere Ukraine-Nothilfe gesammelt.

Eine weitere Geflohene aus der Ukraine ist Nina Petriw (Name geändert). Die 82-Jährige lebte allein im neunten Stock eines Hochhauses in Kiew. Als Bombenalarme losgingen, konnte sie nicht rechtzeitig Schutz in Kellern suchen. Daher harrte sie die Angriffe in ihrer Wohnung aus. Mit ihrer Schwester und ihrem Schwager konnte sie zum Erstaufnahmelager Vyšné Nemecké in der Slowakei fliehen. Sie berichtet Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin Dorit Töpler, dass sie nun zu ihrem Sohn und seiner Familie nach München reisen wird.

Nina Petriw (82 Jahre, Name geändert) stammt aus Kiew. Auch sie begab sich mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf eine beschwerliche Flucht in die Slowakei.

Im Zweiten Weltkrieg haben sie uns nach Sibirien evakuiert. Ob Hitler oder Putin, ich kenne das schon. Wissen Sie, was ich jetzt mitgenommen habe? Meine Fotos. Mehr nicht. Die sind wichtig. Alles andere nicht.

Nina Petriw

Geflohene aus Kiew

+++ 17. März 2022 +++

Mehr als 3 Mio. Menschen sind infolge des Kriegsgeschehens bereits aus der Ukraine geflohen. Unsere Kollegin Dorit Töpler war vergangene Woche in der Slowakei und erlebte hautnah mit, wie ganze Flüchtlingsströme ankamen. Sie erklärt, wie Hoffnungszeichen den Geflohenen sowie den Menschen, die im Land bleiben, helfen möchte:

+++ 16. März 2022 +++

Winterliche Temperaturen lassen die Menschen in der Ukraine frieren, die gerade unter dem kriegsbedingten Heizungsausfall leiden. Seit 15. März ist eine Hilfslieferung mit rund 3 Tonnen Textilien in Richtung Polen unterwegs. Von dort werden die Hilfsgüter in die Ukraine weitertransportiert. Wir danken der Schiesser GmbH in Radolfzell am Bodensee für diese umfangreiche Textilspende.

+++ 15. März 2022 +++

Die Tageszeitung Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht einen Artikel zur Ukraine-Nothilfe von Hoffnungszeichen. Darin berichtet unsere Mitarbeiterin Dorit Töpler auch über ihre Begegnungen mit Flüchtlingen aus der Ukraine, die in der Slowakei angekommen sind:

Der Krieg in der Ukraine hat durch zurückgehende Getreideexporte schlimme Folgen für die Menschen in Afrika. Das globale Angebot an Weizen wird kleiner, der Preis steigt weiter und ärmere Länder können sich die Grundnahrungsmittel kaum noch leisten. Laut World Food Programme Generaldirektor Michael Dunford wird der Hunger in Ostafrika wachsen. In afrikanischen Ländern wie Kenia unterstützt Hoffnungszeichen Menschen weiterhin mit Nahrungsmitteln und Wasser.

+++ 14. März 2022 +++

Am Benefizkonzert vom 12. März in Konstanz ist ein Barspendenerlös in Höhe von über 9.000 Euro zustande gekommen. Hoffnungszeichen ist damit dem Ziel, 100.000 Euro für Ukrainehilfsprojekte aufzubringen, ein gutes Stück näher gekommen. Wir danken der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz für die Organisation des Konzerts sowie allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung unserer Ukraine-Nothilfe.

Der Radiosender DONAU 3 FM interviewt Hoffnungszeichen-Mitarbeiterin Dorit Töpler, die sich letzte Woche in der Slowakei befand, über die Situation der Geflüchteten und die Hilfe von Hoffnungszeichen:

+++ 13. März 2022 +++

Der Südwestrundfunk (SWR) berichtet über das Benefizkonzert in Konstanz:

+++ 12. März 2022 +++

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hoffnungszeichen sind auf dem Benefizkonzert für die Ukraine der Südwestdeutschen Philharmonie im Konstanzer Münster. Wir danken der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz für das berührende Konzert sowie all denen, die vor Ort oder in Gedanken dabei waren und den Ukrainerinnen und Ukrainern beistehen.

+++ 11. März 2022 +++

Die Tageszeitung Südkurier interviewt unsere Mitarbeiterin Dorit Töpler über die Situation der Flüchtlinge in der Slowakei sowie die Hilfe von Hoffnungszeichen:

In der Ukraine mangelt es an sauberem Wasser. Hoffnungszeichen plant, Chlortabletten gemeinsam mit einem lokalen Partner im Kriegsgebiet zu verteilen, um Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Auch besonders vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Familien mit Kindern mit Behinderung benötigen Unterstützung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hoffnungszeichen organisieren Nothilfen speziell für diese Personengruppen.

+++ 10. März 2022 +++

Unsere Mitarbeiterin Dorit Töpler berichtet heute aus der Slowakei über ihre Begegnung mit Daryna Danylowytsch (Name geändert). Die junge Frau stammt aus der Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine. Nachdem es am 4. März 2022 zu Angriffen auf das gleichnamige Kernkraftwerk kam, floh sie mit ihrem vier Jahre alten Sohn Daniil und ihrem Baby Nikita, das sie erst vor einem Monat gebar, sowie ihrer Mutter über die ukrainische Westgrenze und fand Zuflucht im slowakischen Erstaufnahmelager Vyšné Nemecké. Ihr Ehemann brachte die Familie bis zum Grenzübergang und kehrte anschließend in die Heimat zurück. Seitdem ist sie auf sich allein gestellt – mit ihrem Sohn und neugeborenen Kind. Die Mutter ist sehr verzweifelt und besorgt, da die Zukunft ihrer Familie ungewiss ist und sie nicht weiß, ob sie ihren Mann sowie ihren Vater, der ebenfalls in der Ukraine zurückgeblieben ist, wiedersehen wird.

Daryna Danylowytsch (Name geändert) floh mit ihrem Sohn Daniil und ihrem neugeborenen Baby Nikita in die Slowakei. Ihr Ehemann ist in der Ukraine zurückgeblieben.
Daryna Danylowytsch (Name geändert) floh mit ihrem Sohn Daniil und ihrem neugeborenen Baby Nikita in die Slowakei. Ihr Ehemann ist in der Ukraine zurückgeblieben.

+++ 09. März 2022 +++

Die Not der Menschen, die in der Ukraine zurückbleiben, steigt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Austausch mit ukrainischen Hilfsorganisationen, um weitere Hilfe im Land zu leisten.

Hoffnungszeichen steht den Menschen in unseren anderen Projektländern weiterhin zur Seite. Es ist sichergestellt, dass alle aktuellen Hilfsprogramme konsequent und unbehelligt der gegenwärtigen Lage fortgesetzt werden.

+++ 08. März 2022 +++

Die beiden Hoffnungszeichen-Mitarbeiterinnen sind am Grenzübergang Vyšné Nemecké zwischen der Slowakei und der Ukraine angekommen. Unsere Mitarbeiterin Dorit Töpler berichtet von der Lage vor Ort und unserer Hilfe gemeinsam mit dem Partner People in Need:

+++ 07. März 2022 +++

Zwei Hoffnungszeichen-Mitarbeiterinnen fliegen zum Partner People in Need in der Slowakei, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und Hilfsmaßnahmen abzustimmen.

Das Unternehmen Schiesser in Radolfzell am Bodensee, das Unterwäsche herstellt, bietet Sachspenden an. Hoffnungszeichen organisiert derzeit die Logistik, um die Hilfsgüter mit einem Transporter nach Odessa in der Ukraine zu bringen.

+++ 04. März 2022 +++

Hoffnungszeichen startet eine weitere Hilfsaktion mit dem Partner People in Need (PIN), um Flüchtlingen in der Slowakei und Binnenvertriebenen in der Ukraine zur Seite zu stehen. Dafür werden Hilfsgüter wie Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel und Decken verteilt.

Der Koordinierungsausschuss für Humanitäre Hilfe trifft sich - Hoffnungszeichen nimmt an diesem digitalen Treffen teil.

+++ 03. März 2022 +++

Nahrungsmittel, Babynahrung, Kleidung und Schuhe, Hygieneartikel sowie Matratzen und Geschirr werden mit einem LKW nach Ungarn gebracht.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hoffnungszeichen nehmen an einem digitalen Cluster-Meeting des Amts der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) teil.

+++ 02. März 2022 +++

Ein weiterer Transporter liefert Kleidung sowie Schuhe, medizinisches Verbrauchsmaterial, Hygieneartikel und Feldbetten nach Polen.

Hoffnungszeichen setzt sich erneut digital mit weiteren deutschen NGOs des Dachverbands VENRO zusammen.

+++ 28. Februar 2022 +++

Ein erster LKW ist auf dem Weg nach Moldawien, um in der Region Ungeni Hilfsgüter wie Lebensmittel, Babynahrung, Matratzen und Schlafsäcke an die ersten Geflüchteten aus der Ukraine zu übergeben.

VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen in Deutschland. Zentrale Ziele sind die Überwindung der weltweiten Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. 
 

+++ 25. Februar 2022 +++

Der Südwestrundfunk (SWR) veröffentlicht ein Interview mit Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen, zur ersten geplanten Nothilfe für die Flüchtlinge aus der Ukraine:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hoffnungszeichen nehmen an einem digitalen Treffen mit weiteren deutschen NGOs des Dachverbands VENRO teil.

+++ 24. Februar 2022 +++

Hoffnungszeichen organisiert gemeinsam mit dem Partner Global Aid Network (GAiN) humanitäre Hilfe für die ersten Kriegsvertriebenen, die in den Nachbarländern der Ukraine eintreffen.

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