Hilfe für die Notleidenden der Ukraine

Schockierende Bilder erreichen uns aus der Ukraine. Seit Beginn des Kriegs sind die Mitarbeitenden von Hoffnungszeichen im Einsatz und leisten Nothilfe. Jede Unterstützung wird jetzt dringend benötigt, insbesondere aufgrund des anstehenden Winters.

Ein älteres Ehepaar in der Ukraine

Flucht und Leid durch den Krieg

Russland ist in die Ukraine einmarschiert, in Europa herrscht Krieg. In einigen Teilen des Landes kommt es immer wieder zu Kämpfen und Explosionen. Die Zahlen der Verletzten und Todesopfern steigen. Aus Angst verlassen viele, insbesondere Frauen und Kinder, ihre Heimat. Über 14 Millionen Menschen sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) auf der Flucht. Daneben bereiten die anstehenden kalten Wintermonate mit Temperaturen von bis zu -20°C vielen Menschen Sorgen. Mehrere Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer benötigen derzeit humanitäre Hilfe.

Krieg in der Ukraine

Nothilfe von Hoffnungszeichen

Durch unsere Hilfsprojekte konzentrieren wir uns zum einen auf die Versorgung der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Zum anderen unterstützen wir Betroffene, die nicht fliehen können und im Kriegsgebiet zurückbleiben. Daneben ermitteln wir schon jetzt, welche Hilfe in der Krisenregion mittel- und langfristig benötigt wird.

Hoffnungszeichen gehört zu den ersten Trägern des 2017 eingeführten Spendenzertifikats. Es belegt, dass die Organisation verantwortungsvoll und transparent mit Spendengeldern umgeht.

Wie wir in der Ukraine unterstützen:

  • Familien erhalten Heizmaterial, um durch den kalten Winter zu kommen.
  • Geldgutscheine werden an Binnenvertriebene und Haushalte, die Geflüchtete aufgenommen haben und sich Lebensmittel, Kleidung oder Hygieneprodukte nicht mehr leisten können, verteilt.
  • Notunterkünfte werden eingerichtet, renoviert und ausgebaut. Zudem werden sie mit wichtigen Utensilien wie Matratzen, Decken und Kochgeräten ausgestattet.   
  • Psychologische Betreuung wird für traumatisierte Menschen angeboten, um negative Erlebnisse und mentale Gesundheitsprobleme zu verarbeiten. Für Kinder und Jugendliche werden Schutzräume eingerichtet.

So helfen wir im Nachbarland Slowakei:

  • Geldgutscheine für lebenswichtige Güter wie Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel werden an ukrainische Geflohene übergeben.
  • Flüchtlingsunterkünfte werden renoviert und dabei z.B. die Sanitär-Einrichtungen repariert.
  • Mitarbeitende werden geschult, sodass sie Flüchtlinge psychologisch beraten und Kinder hinsichtlich ihrer Bildung betreuen können.
  • Tageszentren werden errichtet, in denen Geflohene und slowakische Familien zusammenkommen und sich austauschen können.

Unsere Hilfe im Nachbarland Moldawien:

  • Geldgutscheine für lebenswichtige Güter wie Lebensmittel, Kleidung und Hygieneprodukte werden an ukrainische Flüchtlinge verteilt.
Krieg in der Ukraine

Über unsere laufenden Hilfsmaßnahmen informieren wir Sie in unserem Ukraine-Ticker:

Bei der Umsetzung der Hilfsprojekte erhalten wir Unterstützung von unseren lokalen Partner-Organisationen Insha OsvitaPeople in Need (PIN), der Diözese Košice, MetaLab, New Way und ZOA. Über die Partner stellen wir sicher, dass Hilfe am schnellsten dort ankommt, wo sie benötigt wird. Unsere Projekte werden teilweise vom Auswärtigen Amt gefördert. Doch wir benötigen weitere Unterstützung, um unsere geplanten Projekte durchführen zu können.

Jetzt spenden - jede Hilfe zählt!

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Häufig gestellte Fragen:

  1. Wie kann ich helfen?
  2. Kann ich Sachspenden abgeben?
  3. Kann ich bei der Beladung der LKWs helfen?
  4. Was passiert mit den Spendengeldern: Wo fließen diese hin? Wie hilft das den Ukrainerinnen und Ukrainern? 
  5. Ich möchte Flüchtlinge aufnehmen. Kann Hoffnungszeichen Flüchtlinge vermitteln?
  6. Plant Hoffnungszeichen mit Personal an die Grenze oder in das Krisengebiet zu fahren?

Gerne hilft Ihnen auch unser Spender-Service weiter. Das Team ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr telefonisch unter 07531 9450-160 oder per E-Mail an info@hoffnungszeichen.de erreichbar.

1. Wie kann ich helfen?
Die aus unserer Sicht beste, effektivste Hilfe besteht aktuell in Geldspenden. Sie können selbst spenden oder in Ihrem Umfeld, z. B. in Ihrer Kirchengemeinde, für die Ukraine-Hilfsprojekte von Hoffnungszeichen sammeln bzw. werben.

2. Kann ich Sachspenden abgeben?
Nachdem wir erste, schnelle Hilfe mit Sachgütern organsiert haben, ist Hoffnungszeichen mit Hilfsprojekten unmittelbar vor Ort. Deshalb nehmen wir keine Sachspenden entgegen. Unser Augenmerk liegt nun auf Hilfeleistungen in den Krisenregionen.

3. Kann ich bei der Beladung der LKWs helfen?
Nein, die Beladung erfolgt in Logistikzentren, in denen die Beladung mit entsprechend geschultem Personal und Geräten professionell abgewickelt wird (Gabelstaplerfahrer etc.). Aus Kostengründen und weil die Hilfslieferungen so schnell wie möglich auf die Straße gebracht werden sollen, ist die Abwicklung zentralisiert. 

4. Was passiert mit den Spendengeldern: Wo fließen diese hin? Wie hilft das den Ukrainerinnen und Ukrainern? 
Wir leisten schnelle Hilfe innerhalb und außerhalb der Ukraine. Aktuell erhalten Betroffene wie ältere Menschen und Familien mit beeinträchtigten Kindern, die im Kriegsgebiet zurückbleiben, lebenswichtige Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel. Zudem errichten wir Notunterkünfte für Binnenvertriebene in der Ukraine und für Flüchtlinge in der Slowakei. Die Unterkünfte werden renoviert sowie ausgebaut und mit Utensilien wie Matratzen und Kochgeräten ausgestattet. Daneben bieten wir psychologische Hilfe für traumatisierte Menschen und Schutzräume für Kinder und Jugendliche an. Welche Unterstützung benötigt wird, stimmen wir mit unseren lokalen Partnern ab. So stellen wir sicher, dass Ihre Spende am schnellsten dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.

5. Kann Hoffnungszeichen Flüchtlinge vermitteln?
Nein, wenden Sie sich dazu bitte an Ihre lokalen Behörden, die das organisieren.

6. Plant Hoffnungszeichen mit Personal an die Grenze oder in das Krisengebiet zu fahren?
Unsere Mitarbeitenden fahren immer wieder zu den lokalen Partnern, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und Hilfsmaßnahmen abzustimmen.

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