Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.

Hilfe für geistig beeinträchtigte Menschen, Epileptiker und Traumapatienten

Im Südsudan gibt es fast keine professionelle Begleitung für traumatisierte oder geistig beeinträchtigte Menschen oder Epileptiker. Häufig werden sie aufgrund fehlender medizinischer Einrichtungen und der Hilflosigkeit ihrer Angehörigen sogar im Gefängnis "verwahrt" - zum Teil an Bett oder Wand gefesselt. Mit einem speziellen Programm unterstützen wir die Bereitstellung von Medikamenten und die Ausbildung von professionellen Helfern.
Projektland: 
Zeitraum: 
Seit Februar 2016
Aktivitäten: 
  • Unterstützung der operativen Strukturen und Tätigkeiten des St.-Bakhita-Gesundheitszentrums in Yei
  • Bereitstellung und Schulung von qualifiziertem Personal
  • Bereitstellung spezieller Medikamente, Hilfsgüter und Nahrung für die psychisch Kranken im Gefängnis
  • Sensibilisierung der Bevölkerung

Ansprechpartner/in

Raphaela Betz
Internationale Hilfe & Zusammenarbeit

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Neuigkeiten zum Projekt

22.04.2020|Südsudan
Malual Ajuong leidet unter einem schweren Trauma. Aus Angst vor seinen Gewaltausbrüchen und aus Verzweiflung wurde er von Verwandten in ein Gefängnis gebracht.
Malual Ajuong leidet unter einem schweren Trauma. Aus Angst vor seinen Gewaltausbrüchen und aus Verzweiflung wurde er von Verwandten in ein Gefängnis gebracht.

Alleine und krank hinter Gittern

Psychisch Kranke sind in den südsudanesischen Gefängnissen unter menschenunwürdigen Verhältnissen eingesperrt. Hoffnungszeichen steht Betroffenen zur Seite.
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24.04.2019|Südsudan
Viele psychisch Kranke lebten eingesperrt in kargen Zellen im Anbau des Gefängnisses, oft nackt und angekettet. Hoffnungszeichen bringt Hilfsgüter – und Aufklärung!
Viele psychisch Kranke lebten eingesperrt in kargen Zellen im Anbau des Gefängnisses, oft nackt und angekettet. Hoffnungszeichen bringt Hilfsgüter – und Aufklärung!

Unschuldig und krank im Gefängnis

Als Folge der im Bürgerkrieg erlittenen Traumata gibt es viele psychisch Kranke im Teilstaat Western Lakes. Ohne unsere Hilfe ist ihre Lage oft dramatisch.
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20.07.2018|Südsudan
Psychisch Kranke werden im Südsudan aus Mangel an medizinischer Versorgung oft ins Gefängnis gesperrt – auch wenn sie kein Verbrechen begangen haben.
Psychisch Kranke werden im Südsudan aus Mangel an medizinischer Versorgung oft ins Gefängnis gesperrt – auch wenn sie kein Verbrechen begangen haben.

Im Gefängnis alleingelassen

Psychische Erkrankungen kommen im Südsudan häufig vor, werden aber selten behandelt. Stattdessen landen Betroffene oft im Gefängnis.
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29.08.2017|Südsudan
Aufgrund von Unwissenheit und mangelnden Behandlungsmöglichkeiten werden Menschen mit psychischer Erkrankung im Südsudan in Gefängnisse gesperrt.
Aufgrund von Unwissenheit und mangelnden Behandlungsmöglichkeiten werden Menschen mit psychischer Erkrankung im Südsudan in Gefängnisse gesperrt.

Psychisch krank und weggesperrt

Hoffnungszeichen schult Gefängnispersonal in Rumbek im Umgang mit psychisch Kranken und gibt wichtige Medikamente und Nahrung an Betroffene aus.
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21.06.2016|Südsudan
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.

Gefängnis statt Krankenhaus

Psychisch kranke Menschen werden im Teilstaat Lakes weder medizinisch behandelt noch adäquat untergebracht. Sie werden gemeinsam mit Dieben, Mördern und Vergewaltigern im Gefängnis verwahrt.
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