Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.

Hilfe für geistig beeinträchtigte Menschen, Epileptiker und Traumapatienten

Im Südsudan gibt es fast keine professionelle Begleitung für traumatisierte oder geistig beeinträchtigte Menschen oder Epileptiker. Häufig werden sie aufgrund fehlender medizinischer Einrichtungen und der Hilflosigkeit ihrer Angehörigen sogar im Gefängnis "verwahrt" - zum Teil an Bett oder Wand gefesselt. Mit einem speziellen Programm unterstützen wir die Bereitstellung von Medikamenten und die Ausbildung von professionellen Helfern.
Projektland: 
Zeitraum: 
Seit Februar 2016
Aktivitäten: 
  • Unterstützung der operativen Strukturen und Tätigkeiten des St.-Bakhita-Gesundheitszentrums in Yei
  • Bereitstellung und Schulung von qualifiziertem Personal
  • Bereitstellung spezieller Medikamente und Nahrung für die psychisch Kranken im Gefängnis
  • Sensibilisierung der Bevölkerung
  • Zusammenarbeit mit dem Gefängnis Rumbek und der Hoffnungszeichen-Klinik

Ansprechpartner/in

Raphaela Betz
Internationale Hilfe & Zusammenarbeit

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Neuigkeiten zum Projekt

20.07.2018|Südsudan
Psychisch Kranke werden im Südsudan aus Mangel an medizinischer Versorgung oft ins Gefängnis gesperrt – auch wenn sie kein Verbrechen begangen haben.
Psychisch Kranke werden im Südsudan aus Mangel an medizinischer Versorgung oft ins Gefängnis gesperrt – auch wenn sie kein Verbrechen begangen haben.

Im Gefängnis alleingelassen

Psychische Erkrankungen kommen im Südsudan häufig vor, werden aber selten behandelt. Stattdessen landen Betroffene oft im Gefängnis.
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29.08.2017|Südsudan
Aufgrund von Unwissenheit und mangelnden Behandlungsmöglichkeiten werden Menschen mit psychischer Erkrankung im Südsudan in Gefängnisse gesperrt.
Aufgrund von Unwissenheit und mangelnden Behandlungsmöglichkeiten werden Menschen mit psychischer Erkrankung im Südsudan in Gefängnisse gesperrt.

Psychisch krank und weggesperrt

Hoffnungszeichen schult Gefängnispersonal in Rumbek im Umgang mit psychisch Kranken und gibt wichtige Medikamente und Nahrung an Betroffene aus.
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21.06.2016|Südsudan
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.
Maker Chol leidet unter Epilepsie. Doch er wird nicht in einem Krankenhaus behandelt, sondern sitzt aufgrund seiner Diagnose im Gefängnis.

Gefängnis statt Krankenhaus

Psychisch kranke Menschen werden im Teilstaat Lakes weder medizinisch behandelt noch adäquat untergebracht. Sie werden gemeinsam mit Dieben, Mördern und Vergewaltigern im Gefängnis verwahrt.
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