Ukraine

Vier Jahre Solidarität mit den Kriegsopfern

Vor vier Jahren, am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Der Krieg brachte Not und Elend über das Land. Menschen haben unermessliches Leid zu tragen. Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. ist seit Beginn des Krieges im Einsatz, um Kriegsopfern beizustehen.
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Eines von vielen wichtigen Hilfsangeboten: Traumatisierte Kinder können durch Hoffnungszeichen therapeutisch betreut werden.

3,8 Millionen Binnenflüchtlinge und 12,7 Millionen Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen – die Zahlen der Vereinten Nationen offenbaren das katastrophale Ausmaß des menschlichen Leides in der Ukraine. Auch die Schäden an der Infrastruktur sind immens. Weit mehr als 250.000 Gebäude – u.a. Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Kulturdenkmäler – wurden seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Land bereits zerstört. Die Angriffe Russlands auf Kraftwerke, Umspannwerke, Fernwärmenetze setzen der Bevölkerung im strengen Winter 2025/2026 besonders zu.

Schon kurze Zeit nach Ausbruch des Krieges eröffnete Hoffnungszeichen e.V., die Konstanzer Organisation für Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, eine Einsatzbasis in der Ukraine und begann die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Auch dank der Förderung durch das Auswärtige Amt konnte Hoffnungszeichen in den vergangenen vier Jahren ein umfassendes Hilfsprogramm umsetzen: Binnenflüchtlinge und besonders gefährdete Menschen erhalten Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel. Außerdem hilft Hoffnungszeichen bei der Renovierung und Ausstattung von Notunterkünften, der Bereitstellung von Heizmaterial im Winter sowie der Versorgung älterer Menschen mit dringend benötigten Gütern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die psychosoziale Unterstützung: Kriegstraumatisierte Kinder bekommen Zugang zu Therapie und Gruppenangeboten. Mit der Ukraine-Hilfe des Vereins konnten bisher 228.528 Menschen erreicht werden.

„Die psychologische Betreuung von Kindern ist eine sehr wichtige Arbeit, die unsere Mitarbeiterinnen in der Ukraine leisten“, erklärt Klaus Stieglitz, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen. Die Kinder können sich ihre schlimmen Erlebnisse ‚von der Seele schreiben oder malen‘. Diese Hilfe wäre ohne die großzügige Solidarität unserer Spenderinnen und Spender sowie ohne die Förderung durch das Auswärtige Amt nicht möglich.“

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