Äthiopien

Hoffnung für Mütter und ihre Babys

21.02.2019
Unsere Gesundheitsstation im entlegenen Ort Shanqo ist im Bau, und es geht gut voran. Mittlerweile wurden schon die ersten Mitarbeiter angestellt.
Die 45-jährige Dobo Dido ist in ihrem Dorf Shanqo sehr geachtet, und ihre Kinder haben eine gute Ausbildung. Sie ist sehr dankbar für die Errichtung der Gesundheitsstation. Ihr Sohn wird die Leitung übernehmen.
Die 45-jährige Dobo Dido ist in ihrem Dorf Shanqo sehr geachtet, und ihre Kinder haben eine gute Ausbildung. Sie ist sehr dankbar für die Errichtung der Gesundheitsstation. Ihr Sohn wird die Leitung übernehmen.

Autor/in

Robert Osborne
Hoffnungszeichen-Mitarbeiter in Ostafrika

Im Oktober vergangenen Jahres berichtete ich über meinen Besuch der Gemeinde Shanqo in der abgelegenen Region Omo. Hier ist das Volk der Hamar heimisch. Was diese Menschen besonders brauchen, ist medizinische Versorgung, denn vor allem für werdende Mütter und neugeborene Kinder ist die fehlende Gesundheitsvorsorge sehr problematisch. Nur eine von sechs Frauen entbindet mithilfe medizinischer Unterstützung.

Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation SCORE und der äthiopischen Regierung bauen wir deshalb in der einsamen Gegend eine Gesundheitseinrichtung. Der Bau war bereits in vollem Gange, als Ende des Jahres ausdauernde heftige Regenfälle für Verzögerungen sorgten: Der Fluss Wazo stieg über die Ufer und zeitweise war der Zugang zum Projektgebiet für uns extrem schwierig. Doch sobald der Regen nachließ, konnten die Bauarbeiten fortgesetzt werden.

Die Gesundheitsstation entsteht

Dobo Dido ist etwa 45 Jahre alt. Ihr genaues Alter kennt niemand, auch sie selbst nicht, denn Geburtsurkunden oder amtliche Dokumente über ihr Alter haben hier die wenigsten Leute. Sie ist in ihrer Dorfgemeinschaft eine geschätzte Persönlichkeit, für die Region schon eine ältere Frau. Die Kinder ihrer Familie erhalten, was für die Gegend nicht selbstverständlich ist, eine gute Ausbildung; zum Teil studieren sie sogar. Deshalb wurde ihr Sohn Wele Wengela auch zum Leiter des entstehenden Gesundheitszentrums ernannt.

Unser Bau hat mittlerweile große Fortschritte gemacht. Es ist aber noch viel zu tun, erst recht, wenn die Klinik eröffnet sein wird, und dafür brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser. Für 25 Euro können unsere Mitarbeiter ein „Mama-Paket“ zusammenstellen, das Hygiene- und Pflegeartikel für die Entbindung und das Wochenbett enthält und an Mütter ausgehändigt werden wird, die hier in Zukunft entbinden werden. Mit Ihrer Spende von 70 Euro kann eine Schwangere aus der Umgebung in die Klinik gebracht und es kann ihr bis zu zwei Wochen lang Unterkunft und Nahrung bereitgestellt werden.

Ihre Hilfe unter dem Spendenstichwort "Äthiopien" kommt den Menschen in Shanqo unmittelbar zugute. Danke, dass Sie den Bedürftigen beistehen!

Thema: Gesundheit

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