Zyklon Idai

Hilfe in vollem Gange

10.04.2019
Drei Wochen nach dem Wirbelsturm Idai hat sich die Lage in Mosambik, Malawi und Simbabwe etwas beruhigt, doch die Not ist groß. In vielen Teilen des Landes hat sich das Wasser zurückgezogen, die ersten Aufräumarbeiten haben begonnen. Die Hilfe von Hoffnungszeichen ist in vollem Gange.
Unsere Mitarbeiterin Annlie Haack hilft bei der Verteilung von Hygienepaketen an die Bevölkerung.
Unsere Mitarbeiterin Annlie Haack hilft bei der Verteilung von Hygienepaketen an die Bevölkerung.

Kräftig, anhaltende Regenfälle und Winde bis zu 200 km/h fegten Mitte März über den Südosten Afrikas und bescherten den Menschen in Malawi, Simbabwe und Mosambik großes Leid. Mehr als 600 Menschen haben durch den Zyklon ihr Leben verloren. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass fast zwei Millionen Menschen von den Folgen des Wirbelsturms Idai betroffen sind. Besonders schlimm getroffen wurde die Küstenstadt Beira in Mosambik. Hier traf der Zyklon mit voller Wucht auf Land und zerstörte die Straßen und Häuser der Stadt. Die Überlebenden haben ihr Zuhause, ihr gesamtes Hab und Gut verloren und haben in Notunterkünften Zuflucht gefunden. Die Betroffenen in den Katstrophengebieten benötigen nach wie vor dringend sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel und Notunterkünfte.

Hoffnungszeichen vor Ort

Unsere Mitarbeiter Jonathan Hinsch und Annelie Haack waren kurz nach der Katastrophe vor Ort, um die Bedürfnisse der Überlebenden der Flutkatastrophe aufzunehmen und unsere lokalen Partner bei der Planung und Koordination der Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Partnern wurden zunächst Hygienekits an 112 Familien verteilt. Diese enthalten zum Beispiel Tabletten zur Reinigung von Wasser, Eimer, Seife, Zahnbürsten und eine Taschenlampe. Zudem werden wichtige Nahrungsmittel an die Menschen verteilt, wie etwa Maismehl, Reis und Öl. Vor allem die Verteilung von Wasserreinigungstabletten und Moskitonetzen soll die Menschen vor Krankheiten wie Malaria und Cholera schützen.

Unsere Partner vor Ort werden mit unserer Unterstützung in den kommenden Wochen weitere Nothilfepakete verteilen, die die Menschen weiterhin mit dem Nötigsten versorgen. Unter anderem werden hierbei weitere Nahrungsmittel und Hygieneartikel verteilt. Zudem erhalten die Menschen Planen, Decken, Zelte und Schlafmatten.

Um die kontinuierliche Versorgung der Menschen mit dem Wichtigsten zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Hilfe, liebe Leserinnen und Leser. Mit Ihrer Spende können weitere Hilfspakete an die Betroffenen des Wirbelsturms Idai verteilt und sie somit mit lebensnotwenigen Gütern versorgt werden. Wir danken Ihnen von Herzen für jede Gabe! Updates zur Situation vor Ort und unsere Hilfe finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/hoffnungszeichen.

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