Gedanken von Pfr. Olschewski

Liebe Freunde! (12/20)

23.11.2020
Pfarrer Wilhelm Olschewski (alt-kath. Pfarrer i.R.) wurde 1936 im Rheinland geboren. Nach mehreren Jahren ehrenamtlicher Vorstandstätigkeit für Hoffnungszeichen e.V. ist er seit 2008 ehrenamtl. Aufsichtsratsmitglied. Seit 1998 verantwortet Pfr. Olschewski unter dem Titel "Liebe Freunde" die letzte Seite unseres Spendermagazins. In dieser Rubrik schenkt er Unterstützerinnen und Unterstützer von Hoffnungszeichen monatlich inspirierende Gedanken und geistliche Impulse zum Innehalten.
Pfarrer Wilhelm Olschewski (alt-kath. Pfarrer i.R.) wurde 1936 im Rheinland geboren. Nach mehreren Jahren ehrenamtlicher Vorstandstätigkeit für Hoffnungszeichen e.V. ist er seit 2008 ehrenamtl. Aufsichtsratsmitglied. Seit 1998 verantwortet Pfr. Olschewski unter dem Titel "Liebe Freunde" die letzte Seite unseres Spendermagazins. In dieser Rubrik schenkt er Unterstützerinnen und Unterstützern von Hoffnungszeichen monatlich inspirierende Gedanken und geistliche Impulse zum Innehalten.

Autor/in

Pfarrer Wilhelm Olschewski
Ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied

Zum Nikolaustag am 6. Dezember

Zusammenhalt macht stark

In der furchtbaren Hungersnot drängten die Menschen nach dem Kornwunder im Hafen von Myra zum Korn hin. Die Starken und Schnellen waren zuerst da, sie wollten schon das Korn für sich nehmen. Und die Schwachen, die Langsamen und die Kleinen? Bischof Nikolaus sah die Gefahr und rief: „Haben wir nicht alle Hunger? Wir sind eine gute Gemeinschaft, wenn wir aufeinander achten und herzlich sind. Es ist genug da! Wir leben doch alle in Myra!“
Nikolaus nahm einen kleinen Zweig und zerbrach ihn. „Seht, allein ist der Zweig schwach.“ Er hob viele Zweige vom Boden auf und sammelte sie zu einem Bündel, das er nicht zerbrechen konnte. Viele kleine Zweige zusammen sind stark! Nikolaus schaute liebevoll in die Runde: „So ist es auch mit uns. Wenn wir zusammenhalten, die Starken und die Schwachen, die Kleinen und die Großen, die Jungen und die Alten, ist diese Hungersnot halb so schlimm, und wir können hier in Myra gut miteinander leben!“

Herzlichst Ihr

Wilhelm Olschewski

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