Armenien

Die Hoffnung steckt in kleinen Körnern

21.06.2020
Mit einem Corona-Nothilfeprojekt unterstützen wir Kleinbauernfamilien mit Hygieneartikeln und Saatgut. In dieser schweren Zeit erhalten sie zusätzlich Lebensmittel.
Lilit Chichyan lebt mit ihren Kindern in ärmlichsten Verhältnissen. Durch die  Unterstützung für ihre kleine Landwirtschaft hat sie die Chance, ihr Einkommen  zu stabilisieren. Gegen die akute Not wollen wir mit Nahrungsmitteln helfen.
Lilit Chichyan lebt mit ihren Kindern in ärmlichsten Verhältnissen. Durch die Unterstützung für ihre kleine Landwirtschaft hat sie die Chance, ihr Einkommen zu stabilisieren. Gegen die akute Not wollen wir mit Nahrungsmitteln helfen.

„Wir machen abends kein Licht an“, sagt Lilit Chichyan. „Ich kann die Stromrechnung nicht bezahlen, deshalb versuche ich, so wenig wie möglich zu verbrauchen. Wenn es Nacht wird, sitzen wir eben im Dunkeln.“ Das Häuschen, in dem sie lebt, ist kaputt und vermodert. Ihre drei Kinder stehen neben ihr in abgenutzten Kleidern, die Augen groß und fragend, wer da wohl gekommen ist und so viele interessante Kisten und Tüten dabei hat. Neben den Chichyans leben viele weitere völlig verarmte Familien im Norden Armeniens in den Ortschaften Gegharkunik, Schirak, Tavush und Lori.

Reis, Saatgut und Seife

Das Coronavirus breitet sich auch in Armenien aus. Mit einem umfassenden Lockdown versucht die Regierung, die Covid-19-Pandemie im Land einzudämmen. Dadurch sind die ohnehin bescheidenen wirtschaftlichen Möglichkeiten vieler Familien zusammengebrochen. Lilit versucht, sich und ihre Kinder mit der Bewirtschaftung ihres kleinen Stückchens Land im Dorf Gegharkunik zu ernähren. Besonders dankbar ist Lilit für das Saatgut und die Setzlinge, die sie als Projektteilnehmerin von unserem lokalen Partner Green Lane rechtzeitig zur Aussaatzeit erhält und mit denen sie ihre bescheidene Ernte vermehren kann.

Sorgfältig stellen Mitarbeiter unserer Partnerorganisation Hygienekits für 200  Haushalte zusammen. Die Kleinbauernfamilien erhalten zudem verschiedene  Pflanzensamen und Setzlinge für ihre Felder.
Sorgfältig stellen Mitarbeiter unserer Partnerorganisation Hygienekits für 200 Haushalte zusammen. Die Kleinbauernfamilien erhalten zudem verschiedene Pflanzensamen und Setzlinge für ihre Felder.

Zusätzlich erhalten die insgesamt 200 Familien auch wichtige Lebensmittel wie Bohnen und Reis. Damit reagieren wir auf die verschärfte Situation der Menschen. Wo ohnehin schon Armut herrscht, können die Auswirkungen eines pandemiebedingten Lockdowns schnell existenzbedrohend werden. Lilit und ihre Kinder sind glücklich über die Grundnahrungsmittel. Und Hygieneartikel wie Seife, Masken und Desinfektionsmittel schützen die Familie vor dem Coronavirus. Jetzt kann die Mutter der Feldarbeit um einiges beruhigter nachgehen.

Liebe Leserinnen und Leser, mit einem Nahrungsmittelpaket für 25 Euro oder einem Hygienekit für 15 Euro unterstützen Sie die Menschen während der Pandemie in einer akuten Notlage. Setzlinge und Pflanzensamen im Wert von 70 Euro helfen langfristig. Jede Spende unter dem Stichwort „Armenien“ fällt in diesem Projekt buchstäblich wie ein Samenkorn auf fruchtbaren Boden! Ob kleine oder große Gabe – Lilit Chichyan, ihre Kinder und alle anderen Familien danken es Ihnen von Herzen!

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