Gedanken von Pfr. Olschewski

Liebe Freunde! (05/21)

21.04.2021
Pfarrer Wilhelm Olschewski (alt-kath. Pfarrer i.R.) wurde 1936 im Rheinland geboren. Nach mehreren Jahren ehrenamtlicher Vorstandstätigkeit für Hoffnungszeichen e.V. ist er seit 2008 ehrenamtl. Aufsichtsratsmitglied. Seit 1998 verantwortet Pfr. Olschewski unter dem Titel "Liebe Freunde" die letzte Seite unseres Spendermagazins. In dieser Rubrik schenkt er Unterstützerinnen und Unterstützer von Hoffnungszeichen monatlich inspirierende Gedanken und geistliche Impulse zum Innehalten.
Pfarrer Wilhelm Olschewski (alt-kath. Pfarrer i.R.) wurde 1936 im Rheinland geboren. Nach mehreren Jahren ehrenamtlicher Vorstandstätigkeit für Hoffnungszeichen e.V. ist er seit 2008 ehrenamtl. Aufsichtsratsmitglied. Seit 1998 verantwortet Pfr. Olschewski unter dem Titel "Liebe Freunde" die letzte Seite unseres Spendermagazins. In dieser Rubrik schenkt er Unterstützerinnen und Unterstützern von Hoffnungszeichen monatlich inspirierende Gedanken und geistliche Impulse zum Innehalten.

Autor/in

Pfarrer Wilhelm Olschewski
Ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied

Beda der Ehrwürdige, Gedenktag am 25. Mai

Beda (um 672/673-735) war Benediktinermönch in Wearmouth und Iarrow (England). Er besaß eine große Gelehrsamkeit.

Eine alte Legende:
Im Laufe seines Älterwerdens hatte Beda sein Augenlicht verloren. Ein junger Mann führte ihn, damit er in den Dörfern Gottes Wort predigen konnte. Einmal kamen sie durch Ödland, in dem keine Menschen lebten. Da lagen viele Steinbrocken. Der junge Begleiter täuschte Beda: „Ehrwürdiger Vater, hier wartet eine andächtige Gemeinde schweigend auf deine Predigt.“ Beda predigte die wunderbare Botschaft von der Liebe Gottes, die in Jesus zu uns gekommen ist. Als er geendet hatte, sprach er: „Ich segne euch alle!“ Da gaben die Steine mit lauter Stimme zur Antwort: „Wir danken dir für deinen Segen!“ Der junge Mann schämte sich zutiefst und bat um Entschuldigung. Beda antwortete mit großer Sanftmut: „Hast du nie gelesen, was geschrieben steht: Da, wo die Menschen schweigen, werden die Steine sprechen!“
(Lk 19,37-40)

Nun bitten wir den Heiligen Geist:
Du mächt‘ger Hauch, unerschaffene Glut,
Geist des Herrn, gib du uns neuen Mut,
dass wir Gottes Liebe den Menschen künden
und in Frieden als Brüder uns finden.
(Pfingsthymnus)

Ein gesegnetes Pfingstfest!

Herzlichst Ihr

Wilhelm Olschewski

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