Ausweitung der Ostafrika-Projekte

Interkulturelle Inspiration: Mitarbeiter aus Nairobi zu Besuch in Konstanz

Vom 4. bis zum 7. Juli 2017 hatte die Konstanzer Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen Besuch von ihren Kollegen aus dem Büro in Nairobi. Im persönlichen Dialog konnte das länderübergreifende Team die Ausweitung der Projektarbeit in Ostafrika absprechen und durch den interkulturellen Austausch voneinander lernen.
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Ein buntes Team: Die Hoffnungszeichen-Mitarbeiter aus allen Bereichen vereint vor dem Büro in der Schneckenburgstraße in Konstanz
Ein buntes Team: Die Hoffnungszeichen-Mitarbeiter aus allen Bereichen vereint vor dem Büro in der Schneckenburgstraße in Konstanz.

„Der Besuch unserer Kollegen aus Nairobi war für uns alle unglaublich inspirierend und motivierend. Wir arbeiten bei Hoffnungszeichen über Länder, ja sogar über Kontinente hinweg zusammen und profitieren so von unterschiedlichen Perspektiven auf unsere Arbeit. Die Mitarbeiter der einzelnen Bereiche können nun wieder mit frischem Blick und neuen Ideen an die Arbeit gehen“, freut sich Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. Als international tätige Hilfsorganisation mit Sitz in Konstanz verfügt Hoffnungszeichen über ein Büro in Nairobi. Die Kollegen dort sind zuständig für Projekte im ostafrikanischen Raum und fungieren als direkter Ansprechpartner. Aufgrund einer katastrophalen Hungerkrise in Ostafrika widmet sich Hoffnungszeichen derzeit besonders der Verteilung von Nahrungsmitteln an Hungerleidende. Bei seinem Besuch in Konstanz konnte das Team um die Italienerin Dr. Lucia Sorrentino mit ihren beiden kenianischen Begleitern den deutschen Kollegen einen sehr persönlichen Einblick in den Arbeitsalltag auf dem afrikanischen Kontinent vermitteln.

Ausweitung der Projektarbeit in Ostafrika
Im Dialog miteinander konnten die Mitarbeiter auch die Weichen für eine zentrale Entscheidung stellen, die Vorstand Reimund Reubelt wie folgt erklärt: „Seit mehr als 30 Jahren helfen wir in Ostafrika bedrängten Menschen. Der Südsudan war seit 1994 unser Schwerpunktland. Doch der große Bedarf an internationaler Hilfe in Äthiopien, Nordkenia und Uganda, unser über Jahrzehnte gewachsenes Know-how und die guten Beziehungen zu unseren Partnern vor Ort haben uns darin bestärkt, unsere Projektarbeit in diesen Ländern auszubauen. Nicht zuletzt durch diesen Beschluss war der Besuch unserer Kollegen sowohl zwischenmenschlich als auch inhaltlich ein voller Erfolg.“

Hoffnungszeichen bittet um Spenden für die Hilfsgüterverteilungen auf das Spendenkonto DE54 5206 0410 0400 0019 10 unter dem Stichwort „Ostafrika“ oder online.

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