Gerechtigkeit üben, den eigenen Nachlass bewusst regeln und damit den Frieden innerhalb der eigenen Familie fördern, erleichtert viele Menschen enorm. Etwas mehr als ein Drittel der über 46-Jänrigen in Deutschland hat laut dem Deutschen Zentrum für Altersfragen den eigenen Nachlass schon mit einem Testament geregelt. Denn wohlüberlegte Vorsorge ist sehr wichtig. In Deutschland ist das zu vererbende Vermögen gewaltig. Nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge wurden von 2015 bis 2024 bundesweit rund 3,1 Billionen Euro vererbt.
Der Internationale Tag des Testaments am 13. September will Gespräche, Gedanken und Planungen innerhalb der Familien, aber auch zwischen Spenderinnen und Spendern und gemeinnützigen Organisationen fördern. Viele Menschen wünschen sich, ihre Angehörigen gut versorgt zu wissen. Darüber hinaus kann der Gedanke, mit dem Nachlass auch Mitmenschen auf unserer Welt aus Not und Elend zu helfen, einem selbst auch etwas zurückgeben: das Gefühl von Verbundenheit, Sinn und Wirksamkeit.
Dazu erläutert Klaus Stieglitz, Vorstand von Hoffnungszeichen: „Bei Hoffnungszeichen können wir Nachlassspenden weltweit in zahlreichen Hilfsprojekten einsetzen, um Menschen wieder eine Lebensperspektive aufzuzeigen – sei es beispielsweise durch die Lieferung von Nahrungsmitteln, das Anlegen von Trinkwasserbrunnen, den Bau von Schulen und Krankenhäusern, im Katastropheneinsatz oder im Eintreten für Religionsfreiheit und andere Menschenrechte.“
Pressemeldung Tag des Testaments 13. September 2026.pdf