Presse
Welttag der humanitären Hilfe

Humanitäre Not wächst

17.08.2021
Anhaltende Konflikte und zunehmende Klimakatastrophen sorgen dafür, dass mehr Menschen weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August fordert Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. deshalb mehr Solidarität mit Notleidenden und verweist auf aktuelle Krisen.
Viele Menschen in Äthiopien werden aufgrund des andauernden Konflikts in der Region Tigray aus ihrer Heimat vertrieben und sind in Not.
Viele Menschen in Äthiopien werden aufgrund des andauernden Konflikts in der Region Tigray aus ihrer Heimat vertrieben und sind in Not.

Ansprechpartner/in

Sophie Günthner
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

„Mehr und mehr Menschen finden sich infolge klimatischer Veränderungen und gewaltsamer Konflikte in untragbaren und lebensbedrohlichen Umständen wieder“, erklärt Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen e.V., der Organisation für Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit in Konstanz. „In den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen, gestiegen. Am Welttag der humanitären Hilfe fordern wir daher mehr internationale Solidarität für die Menschen in Not- und Krisengebieten.“

Weltweit werden im Jahr 2021 laut Schätzungen des Global Humanitarian Overview (GHO) der Vereinten Nationen 235 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Anfang 2020 waren es etwa 170 Millionen Menschen – das entspricht einem Anstieg von 40% innerhalb nur eines Jahres. Besonders gewaltsame Konflikte, zunehmender Hunger oder Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels sorgen für Vertreibung und Flucht, die Menschen in humanitäre Notlagen stürzen.

„Hoffnungszeichen leistet weltweit humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Ganz aktuell stehen wir Betroffenen des Tigray-Konflikts in Äthiopien mit Nothilfemaßnahmen zur Seite “, so Reubelt. Der militärische Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung unter Ministerpräsident Abiy Ahmed und den regionalen Machthabern der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) im Norden Äthiopiens weitet sich auf weitere Gebiete des Landes aus und hat ein neues Ausmaß an Brutalität angenommen. Hunger, Vertreibung und Vergewaltigungen werden gezielt als Kriegswaffen eingesetzt. Neben dem Konflikt leidet die Region auch unter extremer Trockenheit. Der Klimawandel macht sich offenbar auch hier bemerkbar. Die Vereinten Nationen warnen vor einer enormen Hungerkatastrophe im Land. Mehr als 100.000 Kinder seien in den kommenden Monaten vom Hungertod bedroht. Zahlen, die den Hoffnungszeichen-Vorstand schockieren: „Das Maß an Unmenschlichkeit und Elend, das den Menschen in dieser Krise widerfährt, erschüttert mich zutiefst. Als Christ, für den die Werte der Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit eine große Bedeutung haben, ist es für mich unvorstellbar, welches Leid die Betroffenen erfahren müssen. Die Krise in Äthiopien ist nur eines von vielen Beispielen das zeigt, wie Konflikte und Klimaveränderungen sich auf die humanitäre Lage der Menschen auswirken.“ Für Reubelt ist klar: „Als christlich motivierte Organisation steht Hoffnungszeichen den Notleidenden in Äthiopien bei. Wir möchten den Betroffenen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und durch unsere Solidarität ein Zeichen der Verbundenheit senden.“

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Humanitäre Not wächst (Pressemitteilung vom 17.08.2021)

Anhaltende Konflikte und zunehmende Klimakatastrophen sorgen dafür, dass mehr Menschen weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August fordert Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. deshalb mehr Solidarität mit Notleidenden und verweist auf...

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