Presse
Tag der Menschenrechte

Im Einsatz für Menschenrechte weltweit

07.12.2020
Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember fordert Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. eine stärkere Achtung der Menschenrechte, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie. Die Organisation steht weltweit Menschen bei, deren Rechte verletzt oder bedroht sind.
Klaus Stieglitz (r.) und Olga Diemar (l.) von Hoffnungszeichen e.V. setzen sich für die Achtung der Menschenrechte ein. Hier bei der Übergabe von Protestkarten für ein Lieferkettengesetz an das Bundeskanzleramt.
Klaus Stieglitz (r.) und Olga Diemar (l.) von Hoffnungszeichen e.V. setzen sich für die Achtung der Menschenrechte ein. Hier bei der Übergabe von Protestkarten für ein Lieferkettengesetz an das Bundeskanzleramt.

Ansprechpartner/in

Sophie Günthner
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

„Zum internationalen Tag der Menschenrechte fordert Hoffnungszeichen die Wahrung der Menschenrechte vor allem in den aktuellen Krisengebieten“, erklärt Klaus Stieglitz, Menschenrechtsvorstand bei Hoffnungszeichen. „Weltweit werden Menschenrechte missachtet und verletzt. Hoffnungszeichen e.V. setzt sich für Personen ein, denen dieses Unrecht wiederfährt und nimmt gezielt Einfluss, um die Menschenrechtslage weltweit zu verbessern.“ Als christlich motivierte Organisation für Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit trägt der Konstanzer Verein dazu bei, Menschenrechtsverstöße aufzudecken und darüber zu informieren. Zudem engagiert sich die Organisation für eine gerechte globale Gesellschaft, in der jeder Einzelne seine bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte wahrnehmen kann.

Hoffnungszeichen initiiert regelmäßig Protestkampagnen, die über Missstände und Fälle von schweren Menschenrechtsverletzungen informieren. „Mit unseren Protestaktionen möchten wir öffentlichen Druck auf die Verursacher von Menschenrechtsverletzungen ausüben und die Verantwortlichen zum Handeln bewegen“, betont Stieglitz. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Religionsfreiheit. „Wir setzen uns für religiöse Toleranz und die Rechte verfolgter religiöser Minderheiten ein. Weltweit werden Menschen weiterhin aufgrund ihres Glaubens verfolgt, verhaftet, attackiert und sogar getötet.“

Die Organisation unterstützt mit weltweiten Projekten Menschen, deren Rechte aufgrund Ausbeutung durch den globalen Norden verletzt werden – etwa im Südsudan, wo sich der Verein seit 2008 für das Menschenrecht auf sauberes Wasser einsetzt. „Die Ölindustrie im Südsudan verschmutzt mit ihren Förderpraktiken Umwelt und Grundwasser. Abfälle aus der Ölproduktion – Salze und Schwermetalle – landen im Brunnenwasser der Menschen und gefährden ihre Gesundheit. Über 600.000 Menschen sind davon betroffen“, beschreibt Stieglitz die Situation.

Jährlich wird der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember begangen – der Tag, an dem 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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Im Einsatz für Menschenrechte weltweit (Pressemitteilung vom 7.12.2020)

Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember fordert Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. eine stärkere Achtung der Menschenrechte, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie. Die Organisation steht weltweit Menschen bei, deren Rechte verletzt oder bedroht sind.

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