Leitbild und Ziele
Der Verein Hoffnungszeichen | Sign of Hope und die Hoffnungszeichen | Sign of Hope Stiftung sind überkonfessionelle Menschenrechts- und Hilfsorganisationen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die weltweite Hilfe für Bedrängte.
Verein und Stiftung setzen sich für Menschen ein, deren Menschenrechte verletzt werden oder bedroht sind. Beide Organisationen leisten humanitäre Hilfe in Form von Katastrophen-, Not- und Entwicklungshilfe an bedürftige Menschen.
Verein und Stiftung verstehen sich in diesem Zusammenhang als eine Brücke der Liebe und wollen eine Verbindung zwischen gebenden und empfangenden Menschen herstellen, die auf Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität gegründet ist. Sie leisten Hilfe für Hilfsbedürftige und geben hilfsbereiten Menschen die Gelegenheit zu helfen.
Werte und Grundhaltungen
Vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens als gemeinsame Wertebasis und Motivationsgrundlage lassen sich Verein und Stiftung von den Grundwerten der Mitmenschlichkeit, der Nächstenliebe und der Solidarität leiten. Der Bibelvers „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Mt. 25,40) bildet in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Grundmotiv.
Für den Verein Hoffnungszeichen und die Hoffnungszeichen Stiftung ist jede Person ein von Gott geschaffener und geliebter Mensch. Die Hilfe soll den empfangenden Menschen in die Lage versetzen, ein der Würde des Menschen entsprechendes Leben zu führen. Dem gebenden Menschen vermittelt Hoffnungszeichen die Gewissheit, sinnvoll zu helfen.
Verein Hoffnungszeichen und Hoffnungszeichen Stiftung sind sich ihrer Verantwortung gegenüber Hilfeempfängern und Spendern bewusst und begegnen diesen mit großem Respekt, großer Wertschätzung und Toleranz. Sie streben ein möglichst großes Vertrauensverhältnis zu gebenden und empfangenden Menschen an. Sie orientieren ihre Leistungen auf allen Ebenen an den Bedürfnissen ihrer Ziel- und Anspruchsgruppen und sorgen für deren Einbezug und Mitsprache. Die Nähe zu ihnen und die Akzeptanz bei ihnen sind Stärken, die Verein und Stiftung auch in Zukunft erhalten und fördern wollen.
Die Organisationen sind in ihrer Arbeit der Neutralität und Unparteilichkeit verpflichtet. Sie sind parteipolitisch ungebunden. Da im Sinne der „Arbeit auf der Graswurzelebene“ der einzelne Mensch im Mittelpunkt der Bemühungen der Organisationen steht, üben Verein und Sitftung eine größtmögliche Zurückhaltung in politischen Fragen.
Den Projektpartnern im Ausland und den Ansprechpartnern auf diplomatischer Ebene sind der Verein Hoffnungszeichen und die Hoffnungszeichen Stiftung ein verlässlicher, seriöser und angesehener Partner.
Im Mittelpunkt aller Hilfeleistungen des Vereins Hoffnungszeichen und der Hoffnungszeichen Stiftung steht der individuelle Hilfeempfänger, dessen Würde als von Gott geschaffener Mensch von zentraler Bedeutung ist. Der persönliche Umgang der Hoffnungszeichen-Mitarbeiter mit dem individuellen Hilfeempfänger ist geprägt von Respekt, der Achtung der Würde und der Solidarität gegenüber dem Hilfe empfangenden Menschen. Dem Thema „Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse nach Nahrung, Trinken und Sicherheit“ kommt dabei eine grundlegende Rolle zu.
Regionaler Schwerpunkt des Einsatzes von Verein und Stiftung ist der afrikanische Kontinent. Besonderes Gewicht kommt in diesem Zusammenhang dem Sudan zu.
Menschenrechtsarbeit
Im Bereich der Menschenrechtsarbeit steht der Verein Hoffnungszeichen weltweit Menschen bei, deren Menschenrechte verletzt oder bedroht sind. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei thematisch auf dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit. In der Informationsrecherche werden menschenrechtlich relevante Informationen gewonnen und zusammengetragen. Besonderes Gewicht kommt den Informationen zu, die der Verein Hoffnungszeichen aus erster Hand vor Ort im Laufe von Menschenrechtserkundungsreisen gewinnt. Bei der Informationsverarbeitung werden recherchierte Informationen in geeigneter Form, zum Beispiel in Berichten oder Aufsätzen, für das Hoffnungszeichen-Magazin aufbereitet. Im Bereich der Einflussnahme unternimmt Hoffnungszeichen Aktivitäten, um zur Verbesserung der Menschenrechtslage in einem bestimmten Land beizutragen und/oder, um Opfern von Menschenrechtsverletzungen beizustehen. Hier tritt Hoffnungszeichen mit Protest- und Gebetsaktionen in die Öffentlichkeit oder nützt im Hintergrund des politischen Geschehens diplomatische Kontakte zum Wohle von Menschen in Bedrängnis. Außerdem führt der verein Hoffnungszeichen Menschenrechtsprojekte in ausgewählten Ländern durch.
Humanitäre Hilfe
Im Bereich der humanitären Hilfe unterstützen Verein und Stiftung weltweit Menschen in Not.
In der kurzfristigen Katastrophenhilfe, die vor allem der Verein leistet, sichert Hoffnungszeichen schnell und unbürokratisch das Überleben von Menschen, die weltweit durch plötzlich auftretende Katastrophen oder Kriege in Not geraten sind.
In der kurz- und mittelfristigen Nothilfe reagieren Verein und Stiftung in definierten Schwerpunktländern auf Situationen, im Rahmen derer eine zeitnahe Übergabe von Hilfsgütern für das Überleben von Menschen wichtig ist. Zusätzliches Ziel der Nothilfe ist es, eine Notlage zu mildern und die momentanen Lebensbedingungen betroffener Menschen zu verbessern. Bei einer durchgreifenden Besserung einer Notlage können den Nothilfe-Projekten langfristige Entwicklungshilfe-Projekte folgen.
Die Entwicklungshilfe führen Verein und Stiftung in gleichfalls definierten Ländern durch. Die Entwicklungshilfe hat im Gegensatz zu Not- und Katastrophenhilfe langfristige, nachhaltige Ziele und beabsichtigt strukturelle Änderungen. Zu den langfristig-nachhaltigen Zielen gehört insbesondere eine umfassende Verbesserung der Lebenssituation in den Bereichen der menschlichen Grundbedürfnisse nach Nahrung, Trinken und Sicherheit. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Not leidende Mensch.
Sinnvolles Helfen
Wer den Verein Hoffnungszeichen oder die Hoffnungszeichen Stiftung unterstützt, hilft sinnvoll. Verein und Stiftung berichten in der Öffentlichkeit über die Notlage von Menschen und stellen Informationen über die humanitäre und menschenrechtliche Lage in vielen Ländern bereit. Durch das Spenden, Beten oder durch die Teilnahme an Protestkampagnen geben beide Organisationen jedem Interessierten die Möglichkeit, als gebender, helfender Mensch gegen Elend, Not und Menschenrechtsverletzungen einzutreten. Diese Aktivitäten sind Zeichen der Hoffnung und der Nächstenliebe. Darüber sprechen die Hoffnungszeichen-Mitarbeiter mit den Hilfe empfangenden Menschen. So entstehen durch die Mitarbeiter von Hoffnungszeichen Kontakte zwischen helfenden und Hilfe empfangenden Menschen.
Verein Hoffnungszeichen und Hoffnungszeichen Stiftung verwenden die anvertrauten Mittel im Sinne der gebenden und der empfangenden Menschen zweckentsprechend und sparsam. Die Spendentätigkeit wird dem Spender gegenüber so dokumentiert, dass die Finanzbehörden die Spende als gemeinnützigen bzw. mildtätigen Zwecken dienend anerkennen.
Finanzielle Ressourcen
Der Verein Hoffnungszeichen und die Hoffnungszeichen Stiftung sind Non-Profit-Organisationen, die keinen Gewinn anstreben, sondern ihre finanziellen Mittel zur Erreichung ihrer Ziele einsetzen. Bei der Spendenwerbung halten sie sich an die ethischen Grundsätze für Spendenwerbung des Deutschen Fundraising Verbandes.
Die Rechnungslegung orientiert sich an den zeitgemäßen Standards von Non-Profit-Organisationen und zeichnet sich durch größtmögliche Transparenz aus.
Unabhängige Wirtschaftsprüfer prüfen jährlich die Jahresabschlüsse des Vereins Hoffnungszeichen und der Hoffnungszeichen Stiftung.




