Sudan – Leere Teller in der Schule

Noch immer leben die Menschen trotz des offiziellen Friedens in Angst und Schrecken vor den Banden der LRA, die im Südsudan, so nahe an Uganda, noch immer ihr Unwesen treiben. Auch die Schule St. Kizito in Isoke ist davon betroffen. Der Mangel an den grundlegendsten Dingen hat fatale Folgen für die Kinder.

In vielen Klassen müssen die Schüler auf dem Boden sitzen, weil es noch keine Tische und Stühle gibt.

Die Schulleiterin der St.-Kizito-Schule in Isoke (Diözese Torit), Schwester Paskwina Iromo, hat uns von Hoffnungszeichen dringend um Hilfe gebeten. Benötigt werden Schultische, Hefte und Bücher. Auch die sanitären Anlagen der Schule sind in einem bedauernswerten Zustand. Am meisten fehlt es aber, wie so oft, an Nahrung. Die Diözese Torit kann nur wenig finanzielle Mittel für den Betrieb der Schule beisteuern – zu wenig, um vernünftig arbeiten zu können, wie Schwester Paskwina betont. Unser Afrika-Koordinator Franco Moroni hat bei seinem letzten Besuch notiert:

„Die Schule ist überfüllt, aber es ist an sich nicht zu empfehlen, noch mehr Schulgebäude zu bauen. Was hier gebraucht wird, sind insgesamt mehr Schulen in der Region. Eines der größten und leider „alltäglichsten“ Probleme ist der Mangel an Nahrung. Die Kinder können nicht regelmäßig mit Essen versorgt werden.“
Dies ist insofern besonders problematisch, als dass die meisten der Schüler im angrenzenden Internat leben. Sie können nicht nach Hause zu ihren Familien und sind auf die Versorgung durch die Schule angewiesen.

Schülerzahlen St. Kizito-Schule Isoke Primary School (Grundschule):

1.033 Jungen
652 Mädchen
1.685 gesamt, davon 1.208 im Internat
 

Secondary School (9.-12. Klasse): 

250 Schüler
gesamt Kindergarten:                       
300 Kinder gesamt

Im Internat leben über 1.200 Schüler.

Noch immer leben die Menschen trotz des offiziellen Friedens in Angst und Schrecken vor den Banden der LRA, die im Südsudan, so nahe an Uganda, noch immer ihr Unwesen treiben. Auch St. Kizito ist davon betroffen. Der Mangel an den grundlegendsten Dingen hat fatale Folgen für die Kinder.

Wie so oft trifft es vor allem die Mädchen. Die Familien behalten sie, wenn sie etwas älter sind, zu Hause, damit sie arbeiten können – und möglichst früh durch eine Heirat „versorgt“ werden. Das zu ändern, ist ein erklärtes Ziel der Comboni-Schwestern. Mit unserer Hilfe kann die Situation der Schüler in St. Kizito verbessert werden. Unterrichtsmaterialien und Schultische sollen sie bekommen – und jeden Tag etwas zu essen.

 

 

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