Protestaktionen

- Ob Protestkarten oder „leise“ Einflussnahme – unsere Menschenrechtsarbeit lebt von der Unterstützung der Hoffnungszeichen-Freunde.
Wir unterscheiden hier zwischen „lauten“ und „leisen“ Protestaktionen.
„Laut“ nennen wir Protestaktionen dann, wenn wir öffentlich zu Protesten aufrufen. Dann freuen wir uns, wenn sich möglichst viele Menschen mit ihrem Namen für die Menschen beispielsweise im Sudan einsetzen. Das kann in Form von Protestkarten- und Unterschriftslisten-Aktionen geschehen. In jedem unserer Monatsmagazine finden sich zwei solcher Protestkarten. Diese Karten sind an ausländische Machthaber gerichtet und fordern diese in der Regel auf, menschenrechtliche Missstände zu beseitigen. Damit wollen das Licht der Öffentlichkeit auf menschenrechtliche Fälle lenken. Machthaber, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, haben in aller Regel auch wirtschaftliche Interessen. Weil sie einen großen Imageschaden und damit auch ökonomische Schäden für sich selbst und ihre Regierungen fürchten, scheuen diese Machthaber nichts so sehr wie dieses Licht der Öffentlichkeit. Nicht wenige haben nach solchen Aktionen eingelenkt.
Nicht immer sind laute Aktionen erfolgversprechend. Manchmal kann ein Telefonat mit einem Diplomaten, ein persönliches Gespräch mit einem Staatsanwalt oder ein vertraulicher Brief an einen Provinzgouverneur mehr helfen. Gut, dass wir über viele Kontakte verfügen, die wir immer dann gerne nutzen, wenn es darum geht, Opfern von Menschenrechtsverletzungen zu helfen. Diese Aktionen nennen wir „leise“ Protestaktionen. Dabei bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir aktuelle Fälle nicht schildern können.











