Nothilfe

Hoffnung für die Benachteiligten: Kinder von Flüchtlingsfrauen erhalten im St.-Monica-Zentrum Unterricht.
Hoffnung für die Benachteiligten: Kinder von Flüchtlingsfrauen erhalten im St.-Monica-Zentrum Unterricht.
Im Sudan sind viele Menschen auf Hilfslieferungen angewiesen, zum Beispiel, wenn es Ernteausfälle durch Dürren gibt.
Im Sudan sind viele Menschen auf Hilfslieferungen angewiesen, zum Beispiel, wenn es Ernteausfälle durch Dürren gibt.
Schutz vor Verfolgung: Bei Schwester Radlmeier in Nairobi sind Kinde aus Flüchtlingsfamilien sicher aufgehoben.
Schutz vor Verfolgung: Bei Schwester Radlmeier in Nairobi sind Kinde aus Flüchtlingsfamilien sicher aufgehoben.
Familien im kenianischen Hinterland - fernab der Hochglanzpräsentationen in Reiseprospekten - brauchen Lebensmittelhilfe.
Familien im kenianischen Hinterland - fernab der Hochglanzpräsentationen in Reiseprospekten - brauchen Lebensmittelhilfe.

Vor allem im Sudan leisteten wir 2010 umfangreiche Nothilfe durch Hilfsgütertransporte und -verteilungen. Verteilt wurden je nach Bedarf Grundnahrungsmittel, Medizin, Moskitonetze, Hygieneartikel, Decken, Schulmaterial, Kleidung, Waschpulver, Ersatzteile für Maschinen oder medizinische Apparaturen, Saatgut sowie Garten- und Haushaltsgeräte. Empfänger waren Schulen, Ernährungszentren, Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und hilfsbedürftige Menschen in Duong, Gordhim, Torit, Yirol, Tonj, Marial Lou, Warrap, Nyamlell, Mapuordit, Agangrial und Nzara.

Weitere wichtige Projekte betreffen die Trinkwasserversorgung der Menschen in Duong und in der Erdölförder-Region Thar Jath. An der Hoffnungszeichen-Klinik in Duong wurden 2010 erste Vorbereitungen für das Anlegen eines Wasserloches mit Handpumpe durchgeführt,  damit das Klinikpersonal und die Patienten Wasser zur Verfügung haben. Mit Unterstützung der Hoffnungszeichen Stiftung  und in Verbindung mit Menschenrechtsarbeit wurden im Ölfeld Thar Jath (Upper Nile) Boden- und Wasserproben entnommen und analysiert, um das Ausmaß der durch Ölförderung verursachten Trinkwasserverschmutzung festzustellen. Außerdem wurden Brunnen und auch Tiefbrunnen gebohrt.

In Kenia half  Hoffnungszeichen bei den Kosten für die Ausbildung von sudanesischen Erwachsenen, die jahrelang als Flüchtlinge in Kenia lebten. Die Ausbildung kann helfen, um im Sudan sinnvoll tätig zu werden. 

Hoffnungszeichen unterstützte das Bohren eines Wasserloches, das das Kangemi Rehabilitationszentrum, die Grundschule und die ganze Gemeinde im Umkreis mit Wasser versorgen soll. In Kangemi wurden mit unserer Hilfe Patienten aus dem Kakuma- oder Dadaab-Flüchtlingslager versorgt. Sie erhalten Unterkunft oder auch physiotherapeutische Behandlungen, außerdem werden ihre Prothesen immer wieder angepasst.

Im St.-Monica-Zentrum in Nairobi unterstützten wir rund 80 junge Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern. Die Häuser sind weitgehend von den Frauen selbst verwaltet. Der Hauptzweck des St.-Monika-Zentrums besteht darin, den Frauen und Kindern die Möglichkeit für eine Ausbildung in sicherer Umgebung zu bieten. Sie können danach in der Lage sein, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder selbst zu verdienen. Ebenfalls um Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern kümmert sich unsere Partnerin Sr. Luise Radlmeier in Nairobi. Wir halfen bei der Versorgung mit  Nahrungsmitteln, Haushaltswaren, Kleidung, Schuhen, Schulbüchern und Medizin.

Im Norden von Kenia hat es seit den letzten drei Jahren nicht mehr geregnet. Deshalb können sich die Menschen kaum vom Anbau ernähren, sondern leben von ihren Tierherden und deren Produkten. Nachdem ihre Herden nun von den Pokot-Angreifern vertrieben wurden, herrscht großer Hunger, von dem etwa 25.000 Familien betroffen sind. In Lomelo, in der Diözese Lodwar, wurden 400 Hilfssäcke mit Nahrungsmitteln (Mais, Bohnen, Speiseöl, Salz etc.), Decken, Essgeschirr, Seife und landwirtschaftlichen Werkzeugen (Schaufeln, Hacken, Pickel, Schubkarren, etc.) an die Bevölkerung verteilt.

Die Hoffnungszeichen-Websites

Helfen im Sudan
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Nordafrika/Italien

Erneut haben Flüchtlinge die Überfahrt von Nordafrika zur italienischen Insel Lampedusa nicht überlebt. Ende März machten sich 60 Afrikaner in einem großen Schlauchboot von Libyen aus auf den Weg. 10 Menschen aus Somalia und Eritrea ertranken in der stürmischen See. (Quelle: tagesschau)
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