Den Menschen helfen – Menschenrechtsprojekte

Peru

Viele arme Menschen, die in den Slums von Lima leben, sind Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

In Peru unterstützen wir ein Menschenrechtsprojekt mit einem Volumen von derzeit 35.000 Euro. Zielgruppen dieses Projektes sind zu Unrecht Inhaftierte und deren Familien, ehemalige zu Unrecht Inhaftierte und deren Familien, zu Unrecht Beschuldigte sowie Kinder aus „Gewaltfamilien“. Im Rahmen des Projektes werden Einzelfälle juristisch und sozial betreut. Zu Unrecht Beschuldigten wird Rechtsbeistand gewährt. In Seminaren („workshops“) werden Kinder und Jugendliche zu Frieden, Demokratie und Gewaltlosigkeit erzogen.

Zu Unrecht Inhaftierte und deren Familien sind eine der Zielgruppen unserer Menschenrechtsarbeit in Peru.

Es werden Seminare zu den Themen Gesellschaft und Menschenrechte abgehalten und psychologische und therapeutische Hilfe für traumatisierte Opfer von Menschenrechtsverletzungen und deren Familien gewährt. Die Familien von zu Unrecht Inhaftierten werden in der Bestreitung ihres Lebensunterhaltes unterstützt. Dieses Projekt liefert einen wichtigen Beitrag, um Opfern von Menschenrechtsverletzungen ganz konkret zu helfen.

Darüber hinaus haben wir mit diesem Projekt aber auch die Zukunft im Auge, denn die Kinder und Jugendlichen von heute prägen die peruanische Gesellschaft von morgen.

 

Türkei

Für Pfarrer Yusuf Akbulut setzen wir uns seit Jahren ganz besonders ein.

In der Türkei unterstützen wir ein Menschenrechtsprojekt mit einem jährlichen Volumen von 2.400 Euro. Mit dem Budget wurde jeweils ein Drittel der Jahresgehälter von zwei christlichen Lehrern im Südosten des Landes unterstützt. Da die Assyrer ihrer alten christlichen Tradition anhängen, führen sie ein schwieriges Leben in der Türkei. Das Kloster Mor Gabriel hat es sich als geistliches Zentrum in der Region zur Aufgabe gemacht, christlichen Religionsunterricht und assyrischen Sprachunterricht in Eigenregie durchzuführen. Hierzu wurden Lehrer zum Unterricht in den Dörfern engagiert.

 

 

 

Da die Assyrer ihrer alten christlichen Tradition anhängen, führen sie ein schwieriges Leben in der Türkei.

Der assyrische Dialekt Toroyo ist von allen heutigen Sprachen weltweit diejenige Sprache, die der Sprache Jesu am nächsten kommt. Diese Sprache wird von den Lehrern an die Kinder vor Ort weitergeben und so vor dem Aussterben bewahrt. Mit diesem Projekt wird ein Beitrag zum Erhalt der christlichen Kultur in der Südosttürkei geleistet.

 

Sudan

Die Menschen im Sudan müssen nach jahrzehntelangem Krieg wieder lernen, was es heißt im Frieden zu leben.

Im Sudan unterstützen wir ein Menschenrechtsprojekt mit einem Volumen von 3.500 Euro. Im Rahmen des Projekts wurden in Zusammenarbeit mit der Diözese Rumbek Menschenrechts-Seminare in und um die Ortschaft Marial-Lou durchgeführt. Ziel war es, ein Bewusstsein für den Wert, die Würde und die Unantastbarkeit der eigenen Person zu schaffen und auszubilden.

Das Bewusstsein für die Be­deutung der Menschenrechte für die Entwicklung einer Zivil­gesellschaft im Nachkriegs-Sudan war ebenfalls Gegenstand der Arbeit in den Seminaren. Die Seminare wurden von der örtlichen Bevölkerung gut besucht.

 

 

Die Hoffnungszeichen-Websites

Helfen im Sudan
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Klaus Stieglitz
Menschenrechtsbeauftragter
Tel.: 07731 - 67802
E-Mail

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Ägypten

Genaue Beobachtung verdient für Volker Kauder (CDU) die Lage der Christen in Ländern, in denen islamische Kräfte nach dem „Arabischen Frühling“ ein größeres Gewicht bekommen haben. So soll im politischen Dialog mit Ägypten um die gewünschte wirtschaftliche Zusammenarbeit auch die Religionsfreiheit thematisiert werden. (Quelle: KNA)
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