- Für viele Erdbebenopfer eine längere Lebenssituation: Der Aufenthalt im Lager.
- Kinder bekommen in den Lagerschulen Bildung, psychologische Betreuung und Zuwendung,
Hilfsgüterverteilungen unmitelbar nach der Katastrophe
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti im März 2010 leistete Hoffnungszeichen umgehend Katastrophenhilfe. Ein Mitarbeiter war wenige Tage nach der Katastrophe vor Ort und organisierte gemeinsam mit lokalen Partnern Hilfsgüterverteilungen an Erdbebenopfer.
Schulhütten in den Auffanglagern
Für viele Erdbebenopfer ist der Aufenthalt in Auffanglagern leider keine vorübergehende, sondern eine längerfristige Lebenssituation. Deshalb müssen in den Lagern grundlegende Strukturen geschaffen werden. Durch Schulen in den Lagern sollen die Kinder wieder in das normale alltägliche Schulleben zurückgeführt werden und das Trauma des Erdbebens überwinden. Unsere Partnerorganisation Foi et Joie ist spezialisiert auf Bildungsaktivitäten. Sie will neben der Schulbildung auch Aktivitäten wie Sport, Theater, Musik, Zeichnen und Handarbeiten anbieten, um den Kindern neben neuen Fähigkeiten auch wieder Freude zu vermitteln. Darüber hinaus werden die Kinder von Psychologen betreut, um post-traumatische Syndrome zu überwinden. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation errichteten wir daher zehn provisorische Klassenräume in verschiedenen Flüchtlingslagern. Ein Klassenraum aus Holz von ca. 20 qm kostet ca. 5.000 Euro, wohingegen ein großes Zelt bis zu 10.000 Euro kosten würde. Deshalb bevorzugen wir die Holzbauweise. Durchgeführt wurden die Arbeiten von angelernten Männern vor Ort. So erhalten junge haitianische Männer nicht nur eine Ausbildung, sondern auch eine Arbeit und eine berufliche Perspektive.
Lesen Sie weitere Informationen zu den einzelnen Projekten:
Projekt "Schulhütten für Haitis Kinder"; Magazinartikel Juni 2010










