Häufig gestellte Fragen

Was bringt es, eine Protestkarte abzuschicken?
Sehr viel. Wir wollen auf die Menschen, die die politische Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen tragen, Einfluss nehmen. Wir wollen Druck auf sie ausüben und erreichen, dass sie ihr menschenrechtsverletzendes Tun einstellen.
Dort, wo es um konkrete Einzelfälle geht, erwirken die Forderungen auf den Protestkarten häufig die Verbesserung von Haftbedingungen, die Einstellung von Folter, faire Gerichtsverfahren oder Freilassungen. Zudem stellt die Kartenflut für die zu Unrecht Verurteilten, Gefolterten oder Verfolgten eine große moralische Unterstützung dar. Manchmal erfahren sie noch im Gefängnis, dass sich irgendwo auf der Welt viele Menschen für sie engagieren, für sie beten, ihre Stimme erheben.
Die Aktionen, in denen wir für die Abschaffung eines ungerechten Gesetzes oder für Völkerverständigung und Frieden protestieren, helfen mit langfristiger Wirkung vielen Menschen.
Auch wenn eine Besserung im speziellen Fall nicht gleich sichtbar ist - Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Protestkartenflut für Unruhe sorgt, erst recht, wenn zeitgleich auch andere Menschenrechtsorganisationen protestieren.
 
Kann ich auch einen individuellen Protestbrief verfassen?

Selbstverständlich. Die Wirkung des Protestes kann dadurch sehr verstärkt werden. Sie sollten sich dabei an der Formulierung unserer Protestkarten orientieren, sehr höflich und korrekt argumentieren und die Sprache, in der Sie schreiben, sehr gut beherrschen. Ein guter Protestbrief auf Deutsch ist besser als ein schlecht ins Englische übersetzter. In diesem Fall sollten Sie auch eine Kopie Ihres Schreibens an die zuständige Botschaft in Deutschland schicken. Diese Adresse finden Sie im grünen Protestkasten am Ende eines Menschenrechtsartikels..
 
Wie erfahre ich, ob die Aktion Erfolg hatte?
Sobald es Neuigkeiten in dem betreffenden Fall gibt, werden diese im Magazin und/oder im Internet veröffentlicht. Das kann in Form eines Artikels, eines Gebetsanliegens oder im Forum geschehen.

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Türkei

Das Europaparlament hat die „geringen Fortschritte“ bei Reformen in der Türkei kritisiert. Reformen seien v.a. bei den Rechten von Frauen, dem Diskriminierungsverbot, der Religions-, Meinungs- und Glaubensfreiheit sowie beim Kampf gegen Folter und Korruption nötig. (Quelle: KNA)
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