Die Erdbebenkatastrophe in Haiti versetzte am 12. Januar  2010 die ganze Welt in Schock. Aus der anfänglichen Starre und Fassungslosigkeit erwuchsen großes Mitgefühl und Solidarität mit den Menschen in Haiti – und auch der Drang zu helfen.

Diese große Hilfsbereitschaft zeigte sich auch in vielen privaten Initiativen, die Arbeit von Hoffnungszeichen e.V. im Erdbebengebiet unterstützen. Das Musiker-Netzwerk POWERVOICE ergriff in Person von Andrès Balhorn Initiative. Auf der Internetplattform Helpedia.de rief er zu Spenden auf. Das gesteckte Ziel von 1.000 Euro wurde deutlich übertroffen. Auch ein Benefiz-Konzert fand am 7. März in Reilingen (bei Heidelberg) statt. Unter dem Motto „VOICES 4 HAITI“ wurde zugunsten der Erdbebenopfer gesungen und musiziert.

Die katholische Pfarrgemeinde in Volkertshausen organisierte ebenfalls ein Benefiz-Konzert zugunsten Haitis, das bereits am 21. Februar mit örtlichen Vereinen, Chören und Ensembles ausgerichtet wurde.

Kleine ganz groß

Auch viele Kinder und Jugendliche zeigen sich sehr interessiert und engagiert. Im Rahmen ihres sozialen Projekts luden die Erstkommunionkinder von St. Stephan in Arlen (nahe Bodensee) und ihre Eltern in ihre Kirche ein. Um den Erdbebenopfern zu helfen, verkauften sie Suppe, Kaffee und Kuchen.

An der Zeppelin-Realschule in Singen initiierte die Schülermitverwaltung (SMV) spontan eine Spendenaktion. Neben dem Aufruf zu spenden, informierte die SMV parallel zur Sammelaktion auf Plakaten über den Inselstaat, seine Geschichte, die Kultur und Geografie, ergänzt mit Augenzeugenberichten von der Erdbebenkatastrophe. Schüler, Lehrer, Eltern und Reinigungskräfte des Hauses spendeten so insgesamt eine Summe von 1.250 Euro. Besonders groß ist das Mitgefühl bei Michelle Braunwald, Schülerin der zehnten Klasse und geborene Haitianerin: „Die Leute dort haben solch eine Katastrophe nicht verdient. Sie haben ja so schon nichts.“ Umso erfreulicher findet sie es, mit dieser Spendenaktion von Deutschland aus ihrem Geburtsland helfen zu können.

„Wir freuen uns, dass wir so viel Anteilnahme – auch aus unserer Region – für die Opfer des Erdbebens verspüren dürfen“, sagt Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen e.V. „Für uns sind die Spenden dieser Initiativen eine Motivation, die so wichtige Arbeit für die leidenden Menschen in Haiti unvermindert fortzusetzen.“

Die Hoffnungszeichen-Websites

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Birgit Zauner
Referat Spenderbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 07731 - 67802
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