Haiti - Hilfe für die Erdbebenopfer - Hoffnungszeichen-Mitarbeiter Marcel Kötter war vor Ort

Haitis Hauptstadt Port-au-Prince ist größtenteils zerstört. Schätzungen zu Folge sind 250.000 Todesopfer zu beklagen. Entsetzen und Chaos herrschen in Haiti - unsere Hilfe wird gebraucht, denn es fehlt an vielem.

 

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Mit Hilfe von Partner vor Ort bringt Hoffnungszeichen weiterhin Hilfsgüter in das Katastrophengebiet. Es fehlt v.a. an Zelten und Nahrungsmitteln.
Mit Hilfe von Partner vor Ort bringt Hoffnungszeichen weiterhin Hilfsgüter in das Katastrophengebiet. Es fehlt v.a. an Zelten und Nahrungsmitteln.

19.2.2010: Hoffnungszeichens Katastrophen-Manager Marcel Kötter berichtet aktuell

 

Seit Anfang Februar bin ich nun wieder zurück in Deutschland und organisiere weitere Haiti-Hilfe von hier aus. Die Bilder und Eindrücke sitzen mir immer noch fest im Gedächtnis. So sah ich ein zerstörtes Hotel. Nur der Eingangsbogen des Gebäudes steht noch, in welchem in französischer Schrift geschrieben steht: Herzlich Willkommen. Trotz all der Not und Verzweiflung sind die Menschen in Haiti sehr tapfer.

 

Die Regenzeit hat nun begonnen und Schutz vor dem Wetter wird dringend benötigt. Wir wollen den Menschen vor allem Nahrungsmittel und Zelte zukommen lassen. Hoffnungszeichen hat über unseren Partner, die Jesuiten, robuste Familienzelte besorgt und diese werden bald verteilt, ebenso wie Decken, Kochgeschirr, Trinkwasser und Nahrungsmittel. Wir hoffen unsere Hilfe noch lange fortsetzen zu können, denn die Not ist nach wie vor groß. Ich danke allen Spenderinnen und Spendern für ihre Mithilfe. Es haben sich viele Hilfsinitiativen von Vereinen, in Schulen oder durch Musiker gegründet, was ein tolles Zeichen der Solidarität mit den Haitianern ist. Unsere Hilfe geht weiter. Ihre Spende kommt an.

 

Unsere Hilfe kommt an – davon konnte sich Marcel Kötter persönlich überzeugen. Die Dankbarkeit der Menschen in Haiti ist groß.
Unsere Hilfe kommt an – davon konnte sich Marcel Kötter persönlich überzeugen. Die Dankbarkeit der Menschen in Haiti ist groß.
Die logistischen Voraussetzungen unmittelbar nach der Katastrophe herzustellen und zuverlässige Partner zu finden, sind wichtige Aufgaben von Marcel Kötter.
Die logistischen Voraussetzungen unmittelbar nach der Katastrophe herzustellen und zuverlässige Partner zu finden, sind wichtige Aufgaben von Marcel Kötter.
Auch und besonders dank vieler Freiwilliger kann Hoffnungszeichen effektive Hilfe leisten.
Auch und besonders dank vieler Freiwilliger kann Hoffnungszeichen effektive Hilfe leisten.
Cliff (10) lebt im Flüchtlings- bzw. Zeltlager Villa Manrese mit seinen Eltern und Geschwistern und auch mit seiner verletzten Oma, der es zum Glück schon wieder besser geht.
Cliff (10) lebt im Flüchtlings- bzw. Zeltlager Villa Manrese mit seinen Eltern und Geschwistern und auch mit seiner verletzten Oma, der es zum Glück schon wieder besser geht.
Überall zu sehen in Port-au-Prince: Provisorische Unterkünfte, meist mit Ästen und Plastikplanen errichtet. Hoffnungszeichen schafft aktuell dringend benötigte Zelte ins Katastrophengebiet.
Überall zu sehen in Port-au-Prince: Provisorische Unterkünfte, meist mit Ästen und Plastikplanen errichtet. Hoffnungszeichen schafft aktuell dringend benötigte Zelte ins Katastrophengebiet.

29.1.2010: Marcel Kötter berichtet aus dem Erdbebengebiet: Hilfsgüterverteilungen in vollem Gange

 

Nach dem ich an der ersten Verteilung nicht teilnehmen konnte, war ich nun anwesend bei der Verteilung von Lebensmitteln und Trinkwasser in Villa Manresa, Port-au-Prince. Am 28.01. haben wir die Güter per Kleinlaster in eine sichere Unterkunft gebracht neben dem Zelt- bzw. Flüchtlingslager in Villa Manresa. Die dortigen freiwilligen Helfer haben unsere Pakete zu neuen Hilfspäckchen in Tüten umgepackt. So können aber nun mehr Leute erreicht werden und der Nachschub ist bereits unterwegs.

 

Die Freiwilligen unter der Leitung von Pater André Paul Gorrand haben zuvor eine Bedarfsliste für jede im Lager lebende Familie erstellt. Die Familien erhielten eine Marke gegen welche sie heute bei der Verteilung Nahrungsmittel und Trinkwasser erhalten können. Dadurch war diese Verteilung sehr gut organisiert. Auf diese Weise entstand keine Unruhe und wir brauchten auch keine Sicherheitsmaßnahmen. Es lief alles sehr ruhig ab. Ich bin sehr froh nun zugegen gewesen zu sein, denn nun weiß ich, dass unsere Hilfe direkt die Menschen erreicht. Die Menschen danken uns für unsere Hilfe.

 

Hoffnungszeichen ist Teil des Netzwerks "Ayuda a Haiti". Dies umfasst gleichermaßen dominikanische wie internationale Hilfsorganisationen sowie soziale Organisationen. Das „Centro Bono“ und somit die Jesuiten gehören dazu. Unsere Hilfspakete sind in Lieferungen dieser Hilfe mit dabei. An insgesamt 12 Verteilungszentren an 6 Tagen die Woche werden die Hilfsgüter übergeben. Mit dabei sind das Krankenhaus und ein Waisenhaus in Leogame, der Stadt des Epizentrums. Wir sind sehr froh, dieses Netzwerk für unsere Hilfe nutzen zu können.

 

Weiterhin dringend benötigt werden Zelte. Unsere Hygienepakete wurden auch heute verteilt im Zeltlager in der Nähe der Villa Manresa. Hier sind wirklich alle Unterkünfte aus Ästen und Plastikplanen gebaut. Diese Lager befinden sich an den Hängen der Stadt, also in der Peripherie wo nur spät Hilfe ankommt. Leider konnte ich aus Sicherheitsgründen dort nicht weiter hinauf gehen und sehen wo und wie die Pakete verteilt werden.

 

Im Zeltlager treffe ich Cliff (10): „Ich lebe hier mit meinen Eltern, meinen drei Geschwistern und meiner Oma. Uns geht es allen gut, nur meine Oma wurde durch das Erdbeben verletzt. Ihr geht es aber schon wieder recht gut. Nur unser Haus ist zusammengebrochen. Wir konnten aber alle noch rechtzeitig herauslaufen. Nun wohnen wir hier.“ „Und gefällt es dir hier", frage ich. Mit verlegendem Lächeln antwortet er mir: "Ja." „Wie lang werdet ihr hier bleiben?“ - "Ich weiß es nicht". Auch die Familie von Cliff hat unsere und somit Ihre Hilfe erhalten.

 

Die Familien in den Zeltlagern so hausen zu sehen, spornt mich weiter an, unsere LKWs schneller mit Zelten zu beladen und hier hin zu senden. Ich bin aber auch müde und erschöpft und werde noch die nächste Lieferung in die Wege leiten, mich aber auch schon auf meine Rückreise nach Deutschland vorbereiten. Es hat sich gezeigt, dass wir mit den Jesuiten und dem Netzwerk „Ayuda a Haiti“ einen zuverlässigen Partner gefunden haben. Wir unterstützen diese gerne und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Die Jesuiten in der Dominikanischen Republik werden sich auch langsam zurückziehen und die Koordination an ihre Kollegen in Haiti übergeben. Sie sind für diese eingesprungen, als diese noch unter Schock standen. 

 

Unsere Nahrungsmittelpakete werden in der Dominikanischen Republik gepackt und nach Port-au-Prince gefahren.
Unsere Nahrungsmittelpakete werden in der Dominikanischen Republik gepackt und nach Port-au-Prince gefahren.
Viele Erdbebenopfer sind obdachlos und campieren in den Straßen.
Viele Erdbebenopfer sind obdachlos und campieren in den Straßen.

28.1.2010: Marcel Kötter berichtet aus dem Erdbebengebiet: Erste Hilfsgüterverteilungen haben stattgefunden, weitere folgen

Die Stadt Port-au-Prince hat sich verändert. Die internationale Hilfe ist eingetroffen. LKW, Krankenhauszelte und viele Hubschrauber sind zu sehen. Wir fahren erneut durch die gesamte Stadt. Diese Fahrt hat uns erneut verdeutlicht, wie sehr diese Stadt getroffen worden ist. Es bleibt immer das gleiche Wort: unfassbar. Die Menschen hausen überall dort, wo freier Raum ist, in selbstgebauten Hütten oder zeltähnlichen Unterkünften: in den Seitenstraßen, auf Parkflächen, im Fußballstadion. Flüchtlingslager überall. Wo sollen die Menschen auch schlafen? Und wie lange werden sie dort bleiben müssen? Wann werden sie endlich wieder ein richtiges Heim haben? Die Stadt ist aber aus ihrer ersten Schockstarre erwacht. Das Leben muss weiter gehen, man muss es schaffen, seine Familie zu ernähren. In den Straßen hat der Handel wieder angefangen. Überall sieht man Straßenhändler. Die Banken haben wieder geöffnet, mit langen schlangen vor ihren Türen.  

Wir fahren auch am größten Armutsviertel der Stadt vorbei: City Soleil. Schon von weitem erkennt man die Armut. Ein einziges großes Wellblechviertel. Gerade in so einem armen Land geschieht eines der schlimmsten Erdbeben der letzten Jahrzehnte. Auch das ist unfassbar, vor allem da im Jahr 2007 gleich drei Wirbelstürme über dieses gebeutelte Land gezogen sind. Unsere Hilfsgüter sind zum Teil bereits in Port-au-Prince eingetroffen und wurden verteilt. Ein Teil ist noch unterwegs aus Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Unsere Nahrungsmittelpakete haben bereits viele Menschen erreichen können.

Wir sind so dankbar, unseren Teil dazu beigetragen zu haben, diesen Menschen wieder Hoffnung zu geben. Wir bleiben dran, unsere Hilfe geht weiter. In den nächsten Tagen werden weitere Hilfsgüter eintreffen. Mit Unterstützung unseres Partners der Jesuitenmission konnten wir all dies bewerkstelligen. Gemeinsam mit den Jesuiten planen wir auch eue Hilfe. Vielen dank für Ihre Spenden - sie erreichen die Menschen hier.

 

Nach der ersten medizinischen Versorgung sind jetzt Nahrung, Trinkwasser und Hygieneartikel sehr wichtig.
Nach der ersten medizinischen Versorgung sind jetzt Nahrung, Trinkwasser und Hygieneartikel sehr wichtig.
Der Schock über das Erlebte steht diesem Kind ins Gesicht geschrieben.
Der Schock über das Erlebte steht diesem Kind ins Gesicht geschrieben.
Noch immer sucht man nach Verschütteten - und manchmal werden sogar noch Überlebende geborgen.
Noch immer sucht man nach Verschütteten - und manchmal werden sogar noch Überlebende geborgen.
Marcel Kötter beim Packen der Hilfspakete.
Marcel Kötter beim Packen der Hilfspakete.

21.1.2010: Marcel Kötter berichtet aus dem Erdbebengebiet: Ein Hilfstransport ist unterwegs 

Die letzen Tage über habe ich nach Partnern gesucht, um Hilfe in Santo Domingo zu organisieren. Heute morgen traf ich mich mit Jesuiten-Pater Martin Lenk. Hoffnungszeichen und die Jesuitenmission arbeiten schon seit Jahren erfolgreich zusammen. Seine Gemeinde war bereits dabei, Hilfsgüter nach Haiti zu bringen, welche Menschen in diesem Land gespendet hatten. Gemeinsam besprachen wir die Notwendigkeiten in Haiti. Nahrung, Trinkwasser, aber auch Hygieneartikel und Zelte sind Hilfsgüter, die die Erdbebenopfer in Haiti dringend benötigen. Wir kontaktierten Lieferanten, fragten nach vergünstigten Preisen, fragten um Beihilfe beim Verpacken. Und diese Hilfe bekamen wir tatsächlich. Wir konnten die Gelder unserer Spender so einsetzen, dass möglichst viele Hilfsgüter den Weg nach Haiti finden. 

700 Hygienepakete und 1.000 Überlebenspakete werden heute und morgen gepackt und dann zusammen mit 500 Plastikplanen nach Haiti transportiert. Die Hygienepakete enthalten Seife, Waschmittel, Zahnbürsten, Zahnpasta und vieles mehr. Denn die Gefahr des Ausbruches von Krankheiten ist zurzeit immens hoch. Wenn Menschen auf engstem Raum leben, wie alle Erdbebenflüchtlinge derzeit, und zudem die Versorgung mit sauberen Trinkwasser mangelhaft ist, dann besteht die Gefahr, dass die nachfolgen eines Erdbebens viele weitere Todesopfer kosten werden. Die Überlebenspakete enthalten Nahrungsmittel und Trinkwasser. Ich helfe mit, diese Pakete zu verpacken und bin voller Vorfreude, dass sie bald die Menschen in Haiti erreichen werden.  

Geschockt war ich von der Nachricht eines weiteren Bebens ins Haiti. Mein erster Gedanke war: hoffentlich geht es meinen Team-Mitgliedern gut. Erst viele Stunden später erreichte ich einen von ihnen und es gab Entwarnung. Alle sind mit dem Schrecken davon gekommen.

Ein Nachbeben hat Haiti erschüttert.
Ein Nachbeben hat Haiti erschüttert.

20.1.2010: Ein Nachbeben erschüttert Haiti

Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 erschütterte Haiti. Erneut brach Panik unter den Menschen aus. Glücklicherweise hatte Marcel Kötter am Vorabend Haiti verlassen und befindet sich zurzeit in der Dominikanischen Republik, um dort mit Partnerorganisationen die weitere Hilfe zu koordinieren. Er war von dem Nachbeben deshalb nicht unmittelbar betroffen. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir aber nichts über die Helfer, mit denen er gemeinsam in Haiti unterwegs war. Er versucht jetzt, diese zu kontaktieren. Internet- und Telefonverbindungen sind zurzeit Glückssache.

Trotzdem hat Marcel Kötter es geschafft, gemeinsam mit unserem Projektpartner, den Jesuiten in der Dominikanischen Republik, einen Hilfstransport mit Nahrungsmitteln und weiteren Hilfsgütern zu planen und zu organisieren. Vor Ort in der Dominikanischen Republik ist man jetzt dabei, die Hilfsgüter schon für die Verteilung zu "portionieren". In den nächsten Tagen soll der Transport dann nach Haiti gehen. Wir unterstützen diesen Transport mit insgesamt 30.000 Euro.

 

Das Mädchen Ester (5) kommt in die mobile Klinik - hier können wir ihr helfen.
Das Mädchen Ester (5) kommt in die mobile Klinik - hier können wir ihr helfen.
Marcel Kötter erfährt direkt von den Opfern, was jetzt am Nötigsten ist.
Marcel Kötter erfährt direkt von den Opfern, was jetzt am Nötigsten ist.
Das von uns unterstützte humedica-Ärzteteam ist in vollem Einsatz.
Das von uns unterstützte humedica-Ärzteteam ist in vollem Einsatz.
In den zusammengestürzten Gebäuden wird nach Opfern gefahndet.
In den zusammengestürzten Gebäuden wird nach Opfern gefahndet.

18.1.2010: Marcel Kötter berichtet aktuell:

Der heutige Tag war erschreckend. Wir haben so viele schwer verletzte Menschen gesehen. Sie haben Arm- oder Beinbrüche. Tiefe Schnittwunden. Kopfverletzungen. Die Katastrophe ist bereits 4 Tage her und nun bekommen sie zum ersten Mal medizinische Hilfe. Die Krankenhäuser mussten die Patienten zurückweisen aus Mangel an Arbeitskräften und Medikamenten und da sie 48 Stunden durchgearbeitet hatten. Es war die richtige Entscheidung, ein medizinisches Team zu unterstützen. Die Arbeit der Ärzte unserer Partnerorganisation humedica ist unheimlich wichtig, voller Tatendrang gingen sie ran ans Werk. In all dieser Traurigkeit hat aber auch eine junge Mutter Zwillinge geboren. Doch die Mutter muss heute operiert werden, was ein Glück, dass wir heute die Klinik eröffnen konnten.

Ein Ehemann brachte seine Frau. Sie war zwei Tage verschüttet in einer Schule. Er suchte sie, doch fand das Gebäude nicht mehr vor. Er erzählte bereits seinen Freunden und Nachbarn vom Tod seiner Frau. Doch sie wurde gefunden. Jemand hat ihren Hilferuf gehört. Doch die junge Frau ist schwer verletzt. Ihr Bein ist gebrochen und ihr Arm wurde von einem Doktor schon zuvor amputiert, da sie die Schmerzen nicht mehr aushalten konnte.

Kinder weinen, weil sie ihre Schmerzen nicht mehr aushalten konnten. Ihr Knochen sind gebrochen, wie das Bein von Ester (5); sie liegt in den Armen ihres Vaters und weint.  

So haben wir erstmals das Ausmaß der Katastrophe erkennen können, doch keinesfalls begreifen. Es ist furchtbar. So viele zerstörte Häuser links und rechts der Straße. Verwesungsgeruch liegt in der Luft. Wir tragen alle Atemmasken. Hin und wieder liegen ein oder mehrere tote Körper auf der Straße oder vor den zerstörten Gebäuden. Die Überlebenden brauchen dringend unsere Hilfe. Sie fliehen aus der Stadt oder schlafen draußen vor den Häusern oder auf den Zwischenstreifen auf der Strasse.

Der Staub bläst uns ins Gesicht. Völlig verdreckt sehen wir nach einiger Zeit aus. Dazu die Hitze. Das heutige Ziel erreichen wir dann auch nach ein paar Stunden. Das Epizentrum, das Zentrum der Katastrophe, in der Stadt Leogane, ca. 25 min entfernt von Port-au-Prince. Die Zerstörung ist unfassbar. Die Menschen in Haiti brauchen dringend medizinische Hilfe, Trinkwasser und Nahrungsmittel. Wir sind auf Spenden angewiesen. Ich bin völlig fertig für diesen Tag.

 

Hoffnungszeichen unterstützt ein medizinisches Team, zudem wurden erste Maßnahmen für eine Lebensmittelhilfe eingeleitet. Ich stehe im Austausch mit weiteren Organisationen und wir versuchen den Menschen vor allem noch Nahrungsmittel und Trinkwasser zu kommen zu lassen.

 

O-Ton Marcel Kötter aus Haiti: MP3

Hoffnungszeichen-Mitarbeiter Marcel Kötter im Erdbebengebiet:

Fernsehbeitrag auf Euro 3

Artikel im Südkurier vom 14.1.

Artikel im Südkurier vom 18.1.

Weitere aktuelle Pressemeldungen

 

Medizinische Hilfe ist jetzt am wichtigsten - wir unterstützen ein Ärzteteam unserer Partnerorganisation humedica. Bitte helfen Sie uns dabei!
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Unser Mitarbeiter Marcel Kötter ist vor Ort: "Das Chaos ist unbeschreiblich, viele Gebäude sind komplett zerstört, viele Opfer noch nicht geborgen."
Unser Mitarbeiter Marcel Kötter ist vor Ort: "Das Chaos ist unbeschreiblich, viele Gebäude sind komplett zerstört, viele Opfer noch nicht geborgen."

13.1.2010: Ein Tag nach dem Beben

Unzählige Häuser sind in Port-au-Prince eingestürzt. Besonders schwer hat es die Hütten der Ärmsten in den Slums getroffen. Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,0 brachte Leid und Zerstörung über Haiti. Die Opferzahlen sollen deutlich über Hunderttausend liegen. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen – im Dunkeln versuchten Menschen verzweifelt, Verschüttete aus den Trümmern zu retten.

 

Die Überlebenden brauchen nun dringend und unverzüglich unsere Hilfe.   Zusammen mit einem Ärzteteam ist Hoffnungszeichens Katastrophen-Manager Marcel Kötter bereits vor Ort. Er berichtet: „Zunächst versorgen wir die vielen Verletzten, danach hat das Bereitstellen von Trinkwasser und Nahrungsmitteln Priorität.“ Hierfür hat Hoffnungszeichen bereits 70.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt, denn der Bedarf ist groß. Deswegen bitten wir Sie heute um Ihre Unterstützung. Jede Gabe ist ein Lichtblick für die Katastrophenopfer.

Die Hoffnungszeichen-Websites

Helfen im Sudan
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Reimund Reubelt
Erster Vorstand
Tel.: 07731 - 67802
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Türkei

Das Europaparlament hat die „geringen Fortschritte“ bei Reformen in der Türkei kritisiert. Reformen seien v.a. bei den Rechten von Frauen, dem Diskriminierungsverbot, der Religions-, Meinungs- und Glaubensfreiheit sowie beim Kampf gegen Folter und Korruption nötig. (Quelle: KNA)
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