Afrika-Koordinator Franco Moroni bei kongolesischen Hilfeempfängern

Demokratische Republik Kongo  

Seit 2003 gilt der Bürgerkrieg in der Demokratischen  Republik Kongo offiziell als beendet. Bis heute starben schätzungsweise vier Millionen Menschen an den Folgen des Krieges. Im Osten bestimmen weiterhin Hass und Gewalt den Alltag der Menschen. Denn in diesem Gebiet treiben bewaffnete Milizen ihr Unwesen. Regelmäßig kommt  es zu Kampfhandlungen zwischen Milizengruppen und der kongolesischen Armee, die diese Gruppen entwaffnen soll. Dabei wird sie von UNO-Soldaten unterstützt, zu deren Aufgaben der Schutz der Zivilbevölkerung mit allen notwendigen Mitteln militärischer Gewalt und der Kampf gegen illegale bewaffnete Gruppen zählen. Zwischen den Fronten befindet sich die wehrlose Zivilbevölkerung, auf deren Rücken die kriegerischen Auseinandersetzungen ausgetragen werden. Das Maß an Brutalität, das alle beteiligten Konfliktparteien anwenden, ist erschreckend: Mit dem systematischen Einsatz von sexueller Gewalt, auch gegen Kleinkinder und ältere Menschen, mit Folterungen und Entführungen werden die Menschen tyrannisiert. Und nicht selten kommt es zu Tötungen von Zivilisten.   Hoffnungszeichen realisierte 2007 einen Hilfsgütertransport für die Flüchtlinge und Bewohner in der Stadt Kaniola. Zudem unterstützt Hoffnungszeichen seit Mai 2007 ein Straßenkinderprojekt in Bukavu.

 

Lesen sie weitere Informationen zu den einzelnen Projekten:

Hoffnungszeichen-Magazin Artikel Juli 2007

Straßenkinder Bukavu: Ein Interview mit Afrika-Koordinator Franco Moroni 2007

Südkurier: Artikel zum Hilfsgüter-Transport 2007

Die Hoffnungszeichen-Websites

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Nordafrika/Italien

Erneut haben Flüchtlinge die Überfahrt von Nordafrika zur italienischen Insel Lampedusa nicht überlebt. Ende März machten sich 60 Afrikaner in einem großen Schlauchboot von Libyen aus auf den Weg. 10 Menschen aus Somalia und Eritrea ertranken in der stürmischen See. (Quelle: tagesschau)
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