Aktiv werden – Singgruppe Kunterbunt

Eine Gemeinde macht mobil – „Kunterbuntes“ Musikspektakel für den guten Zweck Die Singgruppe „Kunterbunt“ führt das Musical „Das lebendige Buch“ auf und spendet den Erlös einem Projekt von Hoffnungszeichen.

So klein und schon groß raus: die Singgruppe „Kunterbunt“ „heizte" ihren Gästen" mit dem Musical „Das lebendige Buch“ mächtig ein.
Unterstützung erhielten sie von den schon etwas „größeren“ Musikern der Band.

Die Idee für unser Musicalprojekt war bei Angela Märkli, unserer Chorleitung, bereits gereift, als sie zum ersten Mal das Video und die CD des Kindermusicals „Das lebendige Buch“ gesehen und gehört hatte. Jetzt galt es also nur noch, den Kinderchor und deren Mütter bzw. Eltern, davon zu überzeugen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Kinderchor „nur“ in der Kirche bei Familiengottesdiensten, Seniorenfeiern etc. gesungen.

Die Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren waren sofort begeistert von der Musik und der Idee und konnten in kürzester Zeit alle Liedtexte auswendig singen. Für die 2. bis 4. Stimmen konnte Angela noch genügend Erwachsene zum Mitwirken bewegen, meist die Mütter der im Chor singenden Kinder.

Ein halbes Jahr lang wurde jeden Montag geprobt, die Kinder am Nachmittag und wir Erwachsene am Abend bei Angela gemütlich zu Hause im Wohnzimmer. Doch mit Gesang alleine war das Ganze nicht getan. Wir brauchten Tänzer, Schauspieler, Musikanten, Bühnengestalter und die nötigen Kostüme. Da waren viele der knapp 500 Einwohner der Pfarrei Memhölz gefragt. Einige Familien waren komplett daran beteiligt, allen voran die Familie Märkli mit ihren sechs Kindern und zwei „Schwiegersöhnen“. Die Jazztanzgruppe machte mit, vier Jugendliche studierten ihre Textrollen ein, die Band wurde zusammengestellt, die Bühnenbilder wurden auf Leintücher gemalt, die Kostüme von überallher ausgeliehen; sogar über den Radioflohmarkt konnten wir ein Löwenkostüm ergattern. Die Werbeplakate wurden gestaltet und kopiert. So entstand die Gruppe „Kunterbunt“.

Als Aufführungstermine wurden vier Sonntage von Ende Oktober bis Ende November 2002 in vier Nachbargemeinden bestimmt. Nach den großen Ferien wurde mindestens 1 x wöchentlich hart gearbeitet, um dem Ganzen den nötigen Schliff zu geben, und am Ende aus den verschiedenen Einzelelementen ein komplettes Bühnengeschehen zu gestalten.

Von Anfang an war allen Mitwirkenden klar, dass der Erlös aus den Aufführungen an ein Hilfsprojekt gespendet wird. Durch eines der Monatshefte sind wir auf „Hoffnungszeichen – Sign of Hope“ aufmerksam geworden und haben uns, nachdem wir noch genauere Informationen und Bilder erhalten haben, entschieden, den Erlös dem Krankenhaus in Lui im Sudan zukommen zu lassen.

Die Aufführungen waren wirklich ein Erfolg. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und die Leute begeistert. Von der Spendenbereitschaft waren wir alle überwältigt und sind nach einer längeren notwendigen Pause, damit wieder Ruhe in die Familien einkehren konnte, zu einem neuen Projekt bereit: Das Musical „Die Reise nach Jerusalem“.

Margit Rist

Mehr als 4.000 Euro spielte die engagierte Gruppe für die Arbeit des Krankenhauses in Lui ein. Hoffnungszeichen sagt herzlich Danke für diese tolle Aktion für bedürftige Menschen im Südsudan.

Die Hoffnungszeichen-Websites

Helfen im Sudan
Projektsuche

Bitte wählen Sie ein Land oder ein Thema aus den Listen aus.

Sie haben Fragen?

Birgit Zauner
Referat Spenderbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 07731 - 67802
E-Mail

    Mai 2012      
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031

Nordafrika/Italien

Erneut haben Flüchtlinge die Überfahrt von Nordafrika zur italienischen Insel Lampedusa nicht überlebt. Ende März machten sich 60 Afrikaner in einem großen Schlauchboot von Libyen aus auf den Weg. 10 Menschen aus Somalia und Eritrea ertranken in der stürmischen See. (Quelle: tagesschau)
e-Cards • Auswahl • Alle anzeigen • Seite 1