Erfolgreiche Protestaktionen – China

Protestaktion November 2003: Zhang Yi-Nan frei!

Hat das Arbeitslager überstanden: Zhang Yi-nan. (Quelle: VOM)

Können Sie sich noch erinnern? Im November 2003 berichteten wir über die Inhaftierung des chinesischen Christen Zhang Yi-Nan. Am 26. September 2003 war er festgenommen worden, weil er eine aktive Rolle in der christlichen Untergrundkirche spielte. Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, haben die Protestkarten nach China abgesandt und um die Freiheit Zhang Yi-Nans gebeten. Diese Aktion ist nun von Erfolg gekrönt, denn Zhang Yi-Nan wurde am 25. September 2005 nach zwei Jahren aus dem Arbeitslager Ping Ding Shan City Bailou in der chinesischen Provinz Henan entlassen.

Zhangs Frau Ding Guizhen und ihr gemeinsamer Sohn, Zhang Kairi, holten den Ehemann und Vater am schweren Eisentor des Arbeitslagers ab. Chinesische Behörden haben Zhang dem Vernehmen nach mitgeteilt, dass er eine weit höhere Freiheitsstrafe erhalten hätte, wenn sein Fall nicht eine derart große internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Allen unseren Protestkarten-Absendern und Betern sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt. Bitte beteiligen Sie sich weiter an den Hoffnungszeichen-Aktionen. Ihre Solidarität wirkt!

 

Protestaktion Mai 2005: Pater Zhao Kexun frei!

Medienberichten zufolge wurde der 75jährige Pater Zhao KeXun, römisch-katholischer Geistlicher und Verwaltungsleiter der Diözese Xuanhua, Provinz Hebei, am Morgen des 30. März 2005 von Behördenvertretern verschleppt. Er wurde von ihnen festgenommen, als er auf dem Heimweg von einem von ihm geleiteten Gottesdienst in einem Privathaus in Shadifang war. Offensichtlich wurde Pater Zhao KeXun nur aufgrund der Ausübung seines christlichen Glaubens verhaftet. Unsere Protestaktion vom Mai 2005 hat sicherlich dazu beigetragen, dass Pater Zhao Kexun nach zwei Monaten Haft im Mai 2005 freikam.

 

 

Protestaktion Mai 2008: Menschenrechtler Hu Jia frei!

Medienberichten zufolge wurde Hu Jia nach Verbüßung einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe im Juni 2011 freigelassen. «Wir sind in Sicherheit und unversehrt. Jetzt beginnen wir unser Leben der begrenzten Freiheit», schrieb seine Frau Zeng Jinyan per SMS der Nachrichtenagentur dpa. Hu war 2008 wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" verurteilt worden. Der Aktivist hatte in einem Internetblog Informationen über das Schicksal von Bürgerrechtlern gesammelt und die Korruption und das Versagen der kommunistischen Parteikader kritisiert. Außerdem setzte er sich für HIV-Infizierte und Aidskranke ein. Im Dezember 2008 ehrte ihn das Europa-Parlament in Straßburg in Abwesenheit mit dem Sacharow-Preis für die Freiheit des Geistes. Der Präsident des Europaparlaments, Jerzy Buzek, zeigte sich zuversichtlich, dass Hu Jia nun nach Europa reisen könne, um den Sacharow-Preis persönlich entgegenzunehmen. "Sein Einsatz und der seiner Frau für Demokratie, Umwelt und den Kampf gegen Aids sind lobenswert", sagte Buzek in einer Erklärung.

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Klaus Stieglitz
Menschenrechtsbeauftragter
Tel.: 07731 - 67802
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Ägypten

Genaue Beobachtung verdient für Volker Kauder (CDU) die Lage der Christen in Ländern, in denen islamische Kräfte nach dem „Arabischen Frühling“ ein größeres Gewicht bekommen haben. So soll im politischen Dialog mit Ägypten um die gewünschte wirtschaftliche Zusammenarbeit auch die Religionsfreiheit thematisiert werden. (Quelle: KNA)
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